Entlastung durch Betreuung - Niedrigschwellige Betreuungsangebote - NsBA


 


Gemeinsam für mehr Lebensqualität von pflege-
 bedürftigen Menschen, auch mit eingeschränkter Alltagskompetenz
 und für die Stärkung pflegender Angehöriger im Umfeld häuslicher Pflege



Was sind niedrigschwellige Betreuungsangebote?

Niedrigschwellige Betreuungsangebote übernehmen die Aktivierung, Begleitung, Beschäftigung, Beaufsichtigung und Entlastung von allen pflegebedürftigen Menschen. Viele Angebote sind zudem spezialisiert auf Menschen mit Demenz, psychischen Erkrankungen oder geistiger Behinderung. Sie entlasten diese sowie deren Angehörige im Alltag. Betroffene haben seit dem 01.01.2015 einen umfangreichen Anspruch gegenüber ihrer Pflegekasse auf Betreuungsleistungen und zusätzliche Entlastungsleistungen.


Was bieten anerkannte niedrigschwellige Betreuungsangebote?

Die entlastende Betreuung wird in verschiedenen Formen angeboten:

  • Betreuungsgruppen, darunter auch solche in ambulant betreuten Wohngemeinschaften
  • Einzelbetreuung zur stundenweise Entlastung pflegender Angehöriger im häuslichen Bereich
  • Tagesbetreuung in Kleingruppen oder als Einzelbetreuung durch Helferinnen und Helfer
  • betreute Reisen und Unternehmungen.

In den Betreuungsangeboten betreuen, beaufsichtigen und entlasten vorrangig Ehrenamtliche pflegebeüdrtige Menschen, auch mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz in Gruppen oder im häuslichen Bereich. Die Ehrenamtlichen werden durch geeignete Fachkräfte fachlich angeleitet und unterstützt.

Niedrigschwellige Beteuungsangebote nach § 45c SGB XI gibt es in Berlin seit 2003. 
Rund ein Drittel dieser anerkannten Angebote erhält Fördermittel durch die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales sowie die Berliner Landesverbände der Pflegekassen und den Verband der privaten Krankenversicherung e.V.. Mehr dazu finden Sie hier.


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