Newsletter #03 - Oktober 2020

Inhaltsverzeichnis
» Neues aus dem Kompetenzzentrum
» Auswirkungen der Corona-Pandemie
» Kontaktstellen PflegeEngagement feiern 10-jähriges Bestehen
» Start von BVG-Kampagne zum Thema Pflegeselbsthilfe
» Aktuelles
» "Pflegebedürftige in der Pandemie nicht vergessen!"
» Pflegende Angehörige in der der COVID‐19‐Krise
» Corona-Virus: Handlungsempfehlungen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige
» Faktenblatt „Präventive Hausbesuche“
» Wissen und Tipps für pflegende Angehörige zum Schutz vor dem Corona-Virus
» Pflegehaushalte in Coronazeiten: „Gefährdete pflegen besonders Gefährdete“
» Verbraucherzentrale: Neue kostenlose Pflegerechtsberatung
» Neu erschienen: Broschüre zu psychosozialen Angeboten für pflegende Angehörige
» Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz (GPVG)
» Ausschreibung für die Verleihung der Louise-Schroeder-Medaille
» Kontaktstellen PflegeEngagement
» 10 Jahre PflegeSelbsthilfe – Ein Interview mit drei KPE-Mitarbeitenden
» #unterwegs für pflegende Angehörige
» Kostenfreie virtuelle Räume für Angehörigengruppen der Kontaktstellen PflegeEngagement
» Besuchsdienst und Gruppentreffen mal anders
» Wiederaufnahme Ehrenamtsschulung für Ehrenamtliche der Kontaktstellen PflegeEngagement
» Für folgende Gesprächsgruppen suchen wir noch neue Teilnehmer*innen:
» Angebote zur Unterstützung im Alltag
» Haushaltsnahe Dienstleistungen
» Flyer für Angebote zur Unterstützung im Alltag in mehreren Sprachen
» Kurzfilm Betreuungsgruppe Diakonie Haltestelle Kreuzberg
» Veranstaltungen
» berlinweite Veranstaltungen
» bezirkliche Veranstaltungen im Oktober
» bezirkliche Veranstaltungen im November
» bezirkliche Veranstaltungen im Dezember
» bezirkliche Veranstaltungen im Januar
» Publikationen
» Am Lebensende zu sich selbst finden
» Generationenbeziehungen und kulturspezifische Pflege
» Einblick - Gewalt verhindern
» Pflegende Angehörige
» Wie Corona überholte Wohnsettings und soziale Spaltungen sichtbar macht
» Pflege-Report 2020: Rund ein Viertel der Pflegehaushalte „hoch belastet“
» Soziale Teilhabe unter den Bedingungen der COVID-19-Pandemie
» Über den Tellerrand geschaut ...
» Erklärfilm: Sicherheit bei der Medikation in der häuslichen Pflege
» "Neben dir - der Podcast für Angehörige"
» „Zusammenhalten in dieser Zeit“: Der BAGSO-Podcast

Neues aus dem Kompetenzzentrum

Auswirkungen der Corona-Pandemie

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Anforderungen der Infektionsprävention beschäftigen weiterhin das Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung und die Kolleg*innen aus den Angeboten zur Unterstützung im Alltag und den Kontaktstellen PflegeEngagement. Viele Träger haben Präventions- und Hygienekonzepte erarbeitet und können mit Genehmigung des jeweiligen Gesundheitsamtes vorsichtig Angebote ermöglichen. Doch an vielen Stellen fehlen schlicht die Räumlichkeiten, um allen Interessierten und Betroffenen die Teilhabe zu ermöglichen. Auch denjenigen Angehörigen, die sich nachvollziehbarer Weise nicht treffen oder keine Angebote vor Ort nutzen möchten, möchten wir die Teilhabe ermöglichen. Für die Kolleg*innen stellt diese heterogene Lage, die Flexibilität, die auch digitale Unterstützungsformate erfordert, eine herausfordernde Situation dar. Wir wünschen allen Nutzer*innen der Unterstützungsangebote, den Kolleg*innen und den Leser*innen viel Energie und Gesundheit für die bevorstehende Zeit!

Ihr KPU-Team

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„Ich weiß, ich bin nicht mehr hilflos“ berichtet Gabriele über ihre Gesprächsgruppe für pflegende Angehörige. Sie pflegt ihren Mann, fühlte sich oft allein gelassen und überfordert. Die Angehörigengruppe hilft ihr, die Situation zu meistern. Hier wird sie aufgefangen. Hier geht es um sie, ihre Sorgen und Ängste und Belastungen.

Dilek Kalayci, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, sagt:

„Die Kontaktstellen PflegeEngagement tragen seit nunmehr 10 Jahren engagiert und erfolgreich dazu bei, pflegende Angehörige zu stärken. Denn wer häusliche Pflege braucht oder nahestehende Personen pflegt, sieht sich mit einer Vielzahl von Anforderungen und Belastungen konfrontiert. In dieser Situation ist man in besonderem Maße darauf angewiesen, faire und vertrauensvolle Unterstützung zu erhalten. Die Kontaktstellen PflegeEngagement haben in Berlin wohnortnahe, nachbarschaftliche Selbsthilfe- und Ehrenamtsstrukturen zur Unterstützung von pflegenden Angehörigen aufgebaut, die diesen Beistand geben können. Hierauf bin ich besonders stolz und kann auch für die Zukunft garantieren, dass meine Senatsverwaltung den Kontaktstellen PflegeEngagement ein verlässlicher Partner ist, der das Engagement aller Beteiligten wertschätzt und stärkt.“

Quelle: Presseinformation vom 29.09.2020

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Start von BVG-Kampagne zum Thema Pflegeselbsthilfe

Grafik der KPE-Bewerbungskampagne

Anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums möchten die Kontaktstellen PflegeEngagement das Thema Pflegeselbsthilfe in den Fokus rücken und für die Wichtigkeit von Entlastungsangeboten im Kontext von Pflegebedürftigkeit sensibilisieren. Bis Mitte Dezember rufen Plakate in U-Bahnen pflegende Angehörige dazu auf, die Unterstützung der Kontaktstellen zu nutzen. Denn nur wer gut für sich selbst sorgt, kann auch gut für Andere sorgen.

Quelle und Grafik: Presseinformation vom 29.09.2020

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Aktuelles

Pressemittteilung des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Staatssekretär Westerfellhaus (11. September 2020)

Der Umgang mit der Corona-Pandemie wird unsere Gesellschaft auch weiterhin vor große Herausforderungen stellen. Der Pflegebevollmächtigte fordert alle Beteiligten auf, in der Diskussion um die in der Pandemie notwendigen Maßnahmen auch an die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen zu denken: „Wir sind als Gesellschaft gefordert, die notwendigen Anstrengungen zu unternehmen, um denen, die in der Pandemie besonderen Schutz benötigen, ein Maximum an Lebensqualität zu ermöglichen. Den Belangen und Bedarfen Pflegebedürftiger muss deshalb in der Diskussion besondere Priorität zukommen. Sie dürfen in dieser Pandemie nicht vergessen werden.“

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.pflegebevollmaechtigter.de/

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Ergebnisse einer bundesweiten Befragung

Die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 und von COVID-19 haben auch erhebliche Folgen für die Versorgung pflegebedürftiger Menschen. In Deutschland werden drei Viertel der über drei Millionen pflegebedürftigen Menschen zu Hause versorgt, viele von ihnen durch ihre Angehörigen. Ohne ihren Einsatz wäre die Versorgung nicht zu bewältigen. Insgesamt pflegen etwa 4,7 Millionen Menschen in Deutschland eine*n Angehörige*n.
Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat gemeinsam mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin in einer Studie untersucht, welchen Einfluss die SARS-CoV-2-Pandemie bisher auf pflegende Angehörige und die häusliche Pflegesituation hat. Dafür wurden bundesweit 1.000 pflegende Angehörige zwischen 40 und 85 Jahren in Deutschland befragt, die seit mindestens sechs Monaten regelmäßig eine pflegebedürftige Person über 60 Jahre versorgen.

Quelle und weitere Informationen: https://www.zqp.de/corona-pflegende-angehoerige/

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Die von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung herausgegebenen Handlungsemfpehlungen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige sind aktualisiert worden. Die Aktualisierung bezieht sich insbesondere auf den Umgang mit SARS-Covid-19 im Hinblick auf Besuche pflegebedürftiger Menschen in Pflegeheimen. 
Hier finden Sie die Handlungsempfehlungen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige.

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In Berlin gibt es zahlreiche aufsuchende Angebote für ältere Menschen. Doch die setzen zumeist eine gesundheitliche oder soziale Krise voraus. Wünschenswert ist ein niedrigschwelliges Angebot für Menschen ab einem bestimmten Lebensalter ohne Erkrankung oder Gefährdung, das frühzeitig und vorsorgend auf vorhandene Unterstützungsangebote „Rund ums Alter“ aufmerksam macht.

Vor diesem Hintergrund ist eine berlinspezifische Konzeption für Präventive Hausbesuche in Entwicklung, welche die Besonderheiten einer vielfältigen, multikulturellen Großstadt sowie finanzielle, datenschutzrechtliche und ethische Aspekte berücksichtigt. Aktuelle Informationen zum Vorhaben werden im aktuellen Faktenblatt der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung dargelegt. Das Faktenblatt ist gleichzeitig die Möglichkeit für Akteur*innen aus allen Bereichen sich für eine Online-Veranstaltung (1,5 h) am 25. November anzumelden, in welcher die Ergebnisse des Konzeptionsprozesses vorgestellt und erläutert werden sollen.

Zeitnah erscheint das Faktenblatt "Präventive Hausbesuche" hier.

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Die Corona-Pandemie bedroht vor allem die Gesundheit älterer und pflegebedürftiger Menschen. Sie möglichst gut zu schützen und unser Gesundheitssystem stabil zu halten, fordert derzeit unsere ganze Gesellschaft stark heraus.
Zu den Menschen, die das besonders betrifft, gehören die etwa 4,7 Millionen pflegenden Angehörigen in Deutschland. Ohne ihren Einsatz wäre die Versorgung der etwa 2,6 Millionen pflegebedürftigen Menschen, die zuhause leben, nicht zu bewältigen. Die Rolle pflegender Angehöriger für den einzelnen Menschen mit Pflegebedarf sowie für das Gesundheitssystem ist heute wichtiger denn je. Gleichzeitig sind viele pflegende Angehörige selbst über 60 Jahre alt und gesundheitlich vorbelastet. Sie bedürfen ebenfalls besonderem Schutz vor dem Corona-Virus.

Infomaterial Wissen und Tipps für pflegende Angehörige zum Schutz vor dem Corona-Virus finden Sie hier.

Quelle: https://www.pflege-praevention.de/corona-schutz-angehoerige/

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Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)

Die Corona-Pandemie deckt die Schwachstellen der Pflegeversorgung hierzulande erbarmungslos auf. Pflegeheime, ambulante Dienste und häusliche Pflege erleben eine dramatische Zuspitzung der Situation. Entspannung ist nicht in Sicht, auch wenn der Lockdown derzeit schrittweise gelöst wird. Eine Expertise des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) rückt jetzt die Pflegehaushalte in den Fokus. Deutschlands größter Pflegedienst ist nunmal die Familie und braucht dringend Unterstützung, so das Fazit der Wissenschaftler Björn Fischer und Johannes Geyer.

Quelle und weitere informationen finden Sie unter: https://www.sozialbank.de/news-events/publikationen/bfs-trendinfo/05-20/bfs-trendinfo-05-20-1.html

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Ab dem 24.08.2020 startet die Verbraucherzentrale Berlin eine kostenlose Pflegerechtsberatung. Sie bietet ratsuchenden Verbraucher*innen eine spezialisierte Rechtsberatung zu ihren Rechten in ambulanter und stationärer Pflege, je nach Pflegesituation und individueller Lebenslage. Allerdings findet keine Rechtsberatung zu den Ansprüchen gegenüber den Pflege- und Krankenkasse statt.

Wir übernehmen auch außergerichtliche Rechtsvertretungen. Zusätzlich informieren wir die Mitarbeiter*innen der Pflegestützpunkte zu den rechtlichen Fragen in der Pflege. Außerdem bieten wir Vorträge, Workshops und andere Maßnahmen zur Schulung für Verbraucher*innen sowie Fachpublikum an.

Unser Termintelefon erreicht Sie unter 030 214 85-0 zu folgenden Zeiten: Montag bis Freitag von 10:00 – 16:00 Uhr.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite: https://www.verbraucherzentrale-berlin.de/gesundheit-pflege/pflegerechtsberatung-50626

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Pflege kann manchmal eine große Herausforderung sein. Pflegende Angehörige und Menschen, die gepflegt werden, kommen nicht selten auch an ihre Grenzen. Damit in solch schwierigen Situationen niemand alleine gelassen wird, gibt es in Berlin verschiedene Hilfsangebote. Die Broschüre der Fachstelle für pflegende Angehörige im Diakonischen Werk Berlin Stadtmitte e.V. in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Berlin beschreibt diese Angebote.

Hier finden Sie die vollständige Broschüre zu psychosozialen Angeboten für pflegende Angehörige als Download.

Quelle: https://www.diakonie-stadtmitte.de/aktuelles/news-einzelansicht/nicht-immer-einfach-neue-broschuere-fuer-pflegende-angehoerige-und-pflegebeduerftige-menschen-erschienen-1

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Bundesregierung plant mit Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz (GPVG) 20.000 zusätzliche Stellen für Pflegehilfskräfte in der Altenpflege

Die Bundesregierung hat in der Kabinettssitzung vom 23. September 2020 den Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege beschlossen. Damit sollen u.a. 20.000 zusätzliche Stellen für Pflegehilfskräfte in der vollstationären Altensplege finanziert werden, ohne dass die Eigenanteile der Bewohner*innen steigen. Zudem soll die Nutzung von Hilfsmitteln für Pflegebedürftige erleichtert werden. Im Gesundheitswesen sollen Krankenkassen erweiterte Spielräume für Selektivverträge erhalten, z.B. für Vernetzungen über die gesetzliche Krankenversicherung hinaus und um reginalen Bedürfnissen besser Rechnung tragen zu können.

Quelle und weitere Informationen unter: https://www.der-paritaetische.de/index.php?id=25&tx_news_pi1[news]=12853&tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail&cHash=c3698d185c68185952c99556170d9665

Hier finden Sie den vollständigen Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege

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Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen

Die Louise-Schroeder-Medaille wird seit 1998 an eine Persönlichkeit oder Institution verliehen, die dem politischen und persönlichen Vermächtnis Louise Schroeders in hervorragender Weise Rechnung trägt und sich in besonderer Weise Verdienste um Demokratie, Frieden, soziale Gerechtigkeit und die Gleichstellung von Frauen und Männern erworben hat.
Die Bürger*innen werden aufgerufen, bis zum 6. November 2020 Vorschläge für geeignete Persönlichkeiten unabhängig von Alter und Herkunft oder geeignete Institutionen für die Louise-Schroeder-Medaille 2021 beim

Abgeordnetenhaus von Berlin
Kuratorium „Louise-Schroeder-Medaille“
Niederkirchnerstr. 5
10117 Berlin

einzureichen.

Hier finden Sie die Ausschreibung für die Verleihung der Louise-Schroeder-Medaille zum 2. April 2021 Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen
Quelle unter: https://www.parlament-berlin.de/de/Meldungen/Aktuelle-Meldungen-fuer-Startseite_1/Ausschreibung-fuer-die-Verleihung-der-Louise-Schroeder-Medaille_1

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Kontaktstellen PflegeEngagement

10 Jahre PflegeSelbsthilfe – Ein Interview mit drei KPE-Mitarbeitenden

"Schweigen ist Silber, Reden ist Gold!"
Die Kontaktstellen PflegeEngagement (KPE) in Berlin feiern am 1. Oktober 2020 ihr zehnjähriges Bestehen. Ein Gespräch mit drei Mitarbeiterinnen.

Was bedeutet „PflegeSelbsthilfe“ und warum ist die Unterstützung pflegender Angehöriger so wichtig?

Susanne Baschinski: Kern der PflegeSelbsthilfe sind unsere Selbsthilfegruppen. Hier kommen pflegende Angehörige zusammen. Sie tauschen sich mit anderen Betroffenen aus, erleben dadurch Gemeinschaft, fühlen sich nicht mehr allein.

Julia Giese: In Berlin werden rund 75% der Pflegebedürftigen zu Hause von ihren Angehörigen versorgt. Unsere Gesellschaft braucht diese Angehörigen, weil staatlich organisierte Unterstützung im Bereich der häuslichen Versorgung unzureichend ist. Sie haben viele weitere Aufgaben zu bewältigen, die man oft nicht sieht: neben der körperlichen Versorgung gehören dazu die Organisation des Haushalts, Behördengänge, Ärzt*innentermine und vieles mehr.

Christine Gregor: Viele pflegende Angehörige sehen es als Ihre Aufgabe an, sich um ihre Angehörigen zu kümmern. Dabei stellen sie ihre eigenen Bedürfnisse zurück. Dauerhafte Übernahme der Pflege- und Sorgearbeit gefährdet die eigene Gesundheit und kann zu eigener Erschöpfung, gesellschaftlicher Isolation und Krankheit führen.

Susanne Baschinski: Der Begriff „pflegende Angehörige“ umfasst dabei sorgende Familienangehörige ebenso wie andere Nahestehende, z.B. auch Freund*innen und Nachbar*innen. In den Kontaktstellen PflegeEngagement findet jede*r ein offenes Ohr, wer sich im privaten Umfeld um Pflegebedürftige kümmert.  

Welche Angebote machen die Kontaktstellen PflegeEngagement?

Julia Giese: Unsere Arbeit umfasst ein breites Spektrum: begleitete Selbsthilfegruppen, ehrenamtliche Besuchsdienste, Informationsveranstaltungen rund um die Themen Alter und Pflege, die Weitervermittlung an spezialisierte Angebote sowie die Förderung von Nachbarschaftsinitiativen.

Christine Gregor: Unsere Angebote in den 12 Berliner Bezirken spiegeln die Vielfalt Berlins wider. Die rund 200 Gruppenangebote - Gesprächsgruppen und Präventionsangebote wie Malen oder Qi Gong - tragen ebenso wie unsere psychosozialen Entlastungsgespräche zur Unterstützung und Stärkung pflegender Angehöriger bei.

Könnt ihr etwas zur Entstehung und Verortung der Kontaktstellen PflegeEngagement sagen?

Susanne Baschinski: Das Land Berlin entschied sich 2010 als einziges Bundesland dafür, den gesetzlichen Auftrag aus dem Pflegeversicherungsgesetz in Form eines Projektmodells umzusetzen. So entstanden 12 Kontaktstellen PflegeEngagement, jeweils angebunden an die Selbsthilfekontaktstellen der Bezirke, die sich in verschiedener gemeinnütziger Trägerschaft befinden. Sie werden finanziert durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Berlin sowie die privaten und gesetzlichen Pflegekassen.

Christine Gregor: Eine wichtige Rolle in der Verbundarbeit der Kontaktstellen spielt die Begleitung durch das Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung. Unsere Arbeit will den Selbsthilfegedanken im Bereich der häuslichen Pflege bekannter machen, das bleibt eine große Herausforderung.

Julia Giese: PflegeSelbsthilfe und Ehrenamt bieten menschlichen Kontakt und Gemeinschaftsgefühl, Verständnis, Entlastung, das Erleben von Selbstwirksamkeit und Kompetenz. Wir sind stolz auf die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten, die wir in zehn Jahren geschaffen haben, und haben noch viele weitere Ideen!

Kontakt: www.pflegeselbsthilfe-berlin.de oder Tel.: 030 890 285 36

Interview mit: Susanne Baschinski (KPE Steglitz-Zehlendorf), Julia Giese (KPE Pankow), Christine Gregor (KPE Reinickendorf)
Foto: Selko e.V., Jörg Farys, Die Projektoren (Bild 3+9) und Alex Virchow (Bild 11) 
Veröffentlichung im Einverständnis aller KPE-Kolleg*innen

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#unterwegs für pflegende Angehörige

Fahrradrikscha stehend mit Utensilien Korb PflegeDialog 2030

Wir von der Kontaktstelle PflegeEngagement Tempelhof-Schöneberg beteiligten uns an der Aktion: Dialog Pflege 2030. Mit einer Rikscha der Flotte Berlin, zwei Dialogkörben und vielen selbstgestalteten Plakaten waren wir dazu in der Schloßstraße und auf Wochenmärkten unterwegs. Zu offenen Fragen, die mit einem großen Stoffwürfel „erwürfelt“ wurden,  konnten Bürger*innen ihre Ansichten und Erfahrungen zum Thema Pflege nennen. Die Antworten sammelten wir auf vorbereiteten Plakaten, die rund um die Rikscha angehängt waren. So wurden wir zunehmend bunter und die Beiträger der Bürger*innen luden weitere Passant*innen ein, stehen zu bleiben und sich zu beteiligen. Dabei ergaben sich vielfältige Gespräche und für uns die Möglichkeit, über häusliche Pflege und unsere Angebote zur Unterstützung und Entlastung pflegender Angehöriger ins Gespräch zu kommen.

Hier finden Sie den Link zu Die fLotte: Freie Lastenräder für Berlin

Text und Foto: Gertraude Langbehn (KPE Tempelhof-Schöneberg)

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Kostenfreie virtuelle Räume für Angehörigengruppen der Kontaktstellen PflegeEngagement

Die Kontaktstellen PflegeEngagement bieten für ihre Angehörigengruppen, die ein Interesse an Online-Treffen haben, kostenfreie virtuelle Gruppenräume an. Auch wenn sich Gruppen für pflegende Angehörige aktuell wieder treffen können, wird für sie dadurch eine ergänzende Möglichkeit des Austausches geschaffen.

Und: es ist ganz einfach! Gruppenbegleitungen und Mitglieder der Angehörigengruppen können sich an ihre bezirkliche Kontaktstelle PflegeEngagement wenden und erhalten dort alle Informationen und auch eine Anleitung.

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Besuchsdienst und Gruppentreffen mal anders

Auch unsere Projektarbeit war von den Auswirkungen des COVID 19- Ausbruchs betroffen. So waren die Mitarbeiter*innen plötzlich im Homeoffice und unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen und die zu Besuchenden durften sich nicht zum persönlichen Austausch treffen. Auch unsere Gesprächs- und Aktivgruppen mussten mit ihren Zusammentreffen pausieren. Die Mitarbeiter*innen der Kontaktstelle PflegeEngagement (KPE) führten in diesen Tagen viele Einzeltelefonate zur Entlastung mit Pflegenden Angehörigen und unseren ehrenamtlichen Kolleg*innen. Da die notwendige Unterbrechung des gewohnten Arbeitsalltages uns alle länger betroffen hat, als anfänglich gedacht, mussten wir uns etwas einfallen lassen. Nachdem diverse Netzwerktreffen schon digital oder telefonisch durchgeführt wurden, durften auch die Angebote der Kontaktstelle mal ganz anders aussehen. So wurde aus dem Besuchsdienst ein Telefonbesuchsdienst. Hierbei telefonierten die ehrenamtlichen Zeitschenker*innen zwischen täglich bis einmal wöchentlich mit ihren zu Besuchenden und tauschten auf diesem Wege Befindlichkeiten in der Pflegesituation, Neuigkeiten aus dem Kiez und was gerade aktuell war, miteinander aus. Viele der zu Besuchenden freuten sich sehr über diese wieder regelmäßig stattfindende Kontaktmöglichkeit. Es wurden in Lichtenberg sogar drei neue Besuchspaare gestartet, welche sich vorerst nur telefonisch kennenlernen konnten.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei allen ehrenamtlichen Zeitschenker*innen für Ihren Einsatz und Ihre Flexibilität bedanken!

Auch unsere Gesprächsgruppenteilnehmer*innen wollten gern wieder in den gegenseitigen Austausch gehen. Da in Lichtenberg viele Teilnehmer*innen nicht über einen Internetzugang verfügten, haben wir hier eine nicht-digitale Lösung benötigt. So ist die Idee von einem Telefonmeeting entstanden. Hierbei haben sich aktuell zwei Gruppen bereits in diesem Format unterhalten können. Die Telefonmeetings wurden sehr gut angenommen und es kam zu lebhaften sowie respektvollen Gesprächen nach dieser langen Kontaktsperre und dem fehlenden Austausch miteinander, welche allen pflegenden Angehörigen sehr gut taten.

Das Lichtenberger KPE-Team
Text: Stefanie Richter, KPE Lichtenberg

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Wiederaufnahme Ehrenamtsschulung für Ehrenamtliche der Kontaktstellen PflegeEngagement

Coronabedingt wurde die für dieses Frühjahr geplante Schulungsreihe für die an die Kontaktstellen PflegeEngegement gebundenen Ehrenamtlichen abgesagt. Wir freuen uns nun, die Schulung nachholend - unter Einhaltung der SARS-Cov-2-Infektionsschutzverordnung - weiterführen zu können.

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Für folgende Gesprächsgruppen suchen wir noch neue Teilnehmer*innen:

Angehörigencafé Pflege und Beruf

Gesprächsgruppe für berufstätige pflegende und betreuende Angehörige

In dieser Gesprächsgruppe kommen Menschen zusammen, die arbeiten gehen und zusätzlich jemanden betreuen oder pflegen. Hier können Teilnehmende über ihre Erfahrungen sprechen und sich austauschen - auch über Stress, Zeitdruck und die Sorge, einer der beiden Aufgaben nicht gerecht zu werden. Auch Tipps und Erfahrungen werden in der Gruppe geteilt.

Datum:          jeden 1. Mittwoch im Monat
Zeit:              18 – 20 Uhr
Ort:               Ev. Kirchengemeinde Tegel-Borsigwalde I Tietzstr. 34 I 13509 Berlin
Anmeldung:  Kontaktstelle PflegeEngagement Reinickendorf I Tel.: 030 41 74 57 52 I
                     E-Mail: pflegeengagement@unionhilfswerk.de
Kosten:         keine

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Angehörigencafé Demenz

Gesprächsgruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz

Das Thema Demenz und Veränderungen, die pflegende und betreuende Angehörige im Alltag mit Menschen mit Demenz erleben, stehen hier im Fokus. Die Teilnehmenden teilen Sorgen und Ängste und geben sich Hilfestellung und Mut. Sie finden Unterstützung und Verständnis und werden gehört.

Datum:          jeden 1. und 3. Montag im Monat
Zeit:              11 – 13 Uhr
Ort:               Kontaktstelle PflegeEngagement Reinickendorf
Anmeldung:  Kontaktstelle PflegeEngagement Reinickendorf I Tel.: 030 41 74 57 52 I                     
                     E-Mail: pflegeengagement@unionhilfswerk.de
Kosten:         keine

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Angehörigencafé Pflege-WG und Pflegeheim

Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark!“ treffen sich hier Menschen, die sich über ihre häusliche Pflege- und Betreuungssituation austauschen möchten. Sowohl Probleme als auch freudige Ereignisse kommen zur Sprache. Kontaktdaten zu wichtigen Anlaufstellen werden ausgetauscht.

Datum:          jeden 2. Mittwoch im Monat
Zeit:              16 – 17.30 Uhr
Ort:               Ev. Kirchengemeinde Frohnau, Zeltinger Platz 18, 13465 Berlin
Anmeldung:  Kontaktstelle PflegeEngagement Reinickendorf I Tel.: 030 41 74 57 52 I                     
                     E-Mail: pflegeengagement@unionhilfswerk.de
Kosten:         keine

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Angehörigencafé Häusliche Pflege MV

In dieser Gesprächsgruppe können Menschen, die zu Hause pflegen und betreuen, über ihre Erfahrungen sprechen und sich austauschen. Regelmäßige Treffen geben den Teilnehmenden Halt und Unterstützung.

Datum:          jeden 2. und 4. Montag im Monat
Zeit:              14 – 16 Uhr
Ort:              Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum, Eichhorster Weg 32, 13435 Berlin
Anmeldung:  Kontaktstelle PflegeEngagement Reinickendorf I Tel.: 030 41 74 57 52 I                     
                     E-Mail: pflegeengagement@unionhilfswerk.de
Kosten:         keine

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Angehörigencafé Häusliche Pflege Frohnau

Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark!“ treffen sich hier Menschen, die sich über ihre häusliche Pflege- und Betreuungssituation austauschen möchten. Sowohl Probleme als auch freudige Ereignisse kommen zur Sprache. Kontaktdaten zu wichtigen Anlaufstellen werden ausgetauscht.

Datum:          jeder 2. und 4. Montag im Monat
Zeit:              14 – 16 Uhr
Ort:               Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum, Eichhorster Weg 32, 13435 Berlin
Anmeldung:  Kontaktstelle PflegeEngagement Reinickendorf I Tel.: 030 41 74 57 52 I                     
                     E-Mail: pflegeengagement@unionhilfswerk.de
Kosten:         keine

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Kreatives Gestalten für Pflegende - Gruppengründung

„Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.“ (Pablo Picasso) Auch in Corona-Krisen-Zeiten! Wir laden ein zum gemeinsamen Gestalten mit Stift, Schere, Pinsel, Farbe, Papier. Interessent*innen benötigen keine Vorkenntnisse. Neue, angeleitete Gruppe. Anmeldung erforderlich!

Termin:         monatlich, nach Vereinbarung
Ort:              Kontaktstelle PflegeEngagement Friedrichshain-Kreuzberg I Gryphiusstr. 16 I 10245 Berlin
Anmeldung: unbedingt erforderlich unter:Tel. 030 70 71 68 69 I E-Mail kpe@volkssolidaritaet.de
Kosten:        keine

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Angebote zur Unterstützung im Alltag

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Den Informationsflyer für die Angebote zur Unterstützung im Alltag gibt es auch in folgenden verschieden Sprachen, um einen Zugang für Menschen mit Migrationshintergrund und/ oder nicht-deutscher Herkunftssprache zu ermöglichen:

Quelle und weitere Informationen unter: https://www.pflegeunterstuetzung-berlin.de/service/materialien-und-downloads/pflegeunterstuetzung/ 

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Die Diakonie Haltestelle Kreuzberg hat einen anschaulichen, einfühlsamen und sehr bemerkenswerten Kurzfilm über ihre Betreuungsgruppe veröffentlicht und lässt uns daran teilhaben:

Hier finden Sie den Link zum Kurzfilm (wenn Sie auf diesen Link klicken, werden Sie zu Youtube weitergeleitet)

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Veranstaltungen

berlinweite Veranstaltungen

Best of Ehrenamt - Ideenwerkstatt. Aktivitäten mit Menschen mit Demenz

Referent*in: Mathias Wirtz (MA Gerontologe)
Termin: Donnerstag, 29. Oktober 2020
Zeit: 10 bis 16.15 Uhr
Ort: Haus der Diakonie I Paulsenstr. 55-56 I 12163 Berlin
Anmeldung: Diakonische Akademie für Fort- und Weiterbildung
Frau Rosinsky I Tel. 030 82 097 - 117 I E-Mail: G.Rosinsky.Diakademie@DWBO.DE I Homepage:
http://www.diakademie.de
Kosten: 60 € pro Person

Mit dem ehemaligen Müllwerker Wertstoffe sortieren, mit einer alten Dame in der Havel schwimmen, mit einer anderen den Karneval der Kulturen ansehen oder mit einem schwer kranken Mann zu Hertha ins Olympiastadion gehen – Ehrenamtliche haben geniale Ideen, die in keinem Ratgeber über Aktivitäten bei Demenz stehen.
In der Fortbildung kommen die Teilnehmenden ins Gespräch darüber, was sie alles mit Menschen mit Demenz unternehmen können, und tragen zusammen, was ihnen richtig gut gelungen ist. Sie tauschen sich darüber aus, welche Beschäftigungsangebote für wen geeignet sind, worauf man achten muss, und wo es schwierig werden kann.
Ebenso sollen neue Ideen zu Freizeitgestaltung für Menschen mit Demenz zur Sprache kommen, die ihre Möglichkeiten erweitern. Tangotherapie, Songwriting mit Demenz oder „Weckworte“, Gedichte für Menschen mit Demenz, sind einige davon.

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"Auffrischungstag" für Ehrenamtliche

Referent*in: Christel Schmacher (Dipl.-Sozialpädagogin, DCM Evaluatorin)
Termin: Dienstag, 10. November 2020
Zeit: 10 bis 16.15 Uhr
Ort: Haus der Diakonie I Paulsenstr. 55-56 I 12163 Berlin
Anmeldung: Diakonische Akademie für Fort- und Weiterbildung
Frau Rosinsky I Tel. 030 82 097 - 117 I E-Mail: G.Rosinsky.Diakademie@DWBO.DE I Homepage:
http://www.diakademie.de
Kosten: 60 € pro Person

Für alle, die schon eine Weile ehrenamtlich tätig sind, bietet dieser Auffrischungstag die Gelegenheit, Praxiserfahrungen zu reflektieren und Kenntnisse zu vertiefen und zu erweitern.
Schwerpunkt der Fortbildung ist die Begleitung von alten Menschen, insbesondere von Menschen mit Demenz.
Inhalte aus der Basisqualifikation für Ehrenamtliche können „aufgefrischt“ und vertieft werden.
Rund um die ehrenamtliche Begleitung können Erfahrungen ausgetauscht, Praxisfragen erörtert und Handlungskompetenzen erweitert werden.
Die Teilnehmenden sind ausdrücklich eingeladen, eigene Beispiele und Fragen in die Fortbildung einzubringen.

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Begleitung des Sterbeprozesses und Abschied nehmen

Referent*in: Lydia Rödler (Krankenschwester, palliative Care Beraterin, Ausbilderin für Sterbe- und Trauerbegleitung)
Termin: Freitag, 13. November 2020
Zeit: 10 bis 16.15 Uhr
Ort: Haus der Diakonie I Paulsenstr. 55-56 I 12163 Berlin
Anmeldung: Diakonische Akademie für Fort- und Weiterbildung
Frau Rosinsky I Tel. 030 82 097 - 117 I E-Mail: G.Rosinsky.Diakademie@DWBO.DE I Homepage:
http://www.diakademie.de
Kosten: 65 € pro Person

Wie können wir einen Menschen in seinen letzten Lebensmonaten begleiten, wenn das Thema Abschiednehmen immer dringlicher wird? Wie können wir anwesend sein, Mut machen, in der Familie präsent bleiben und die Angehörigen entlasten? In dieser Fortbildung soll es um die Rolle des*r Ehrenamtlichen in der Sterbebegleitung und bei der palliativen Unterstützung des kranken Menschen und seiner Angehörigen gehen.

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Kompaktseminar zum Methodentraining: Denken - Spielen - Bewegen

Referent*in: Gisela Poppenberg (Dipl.-Sozialpädagogin, referentin für Gedächtnistraining) I
Sagitta Meissner (Dipl.-Ingeneurin, Sozialpädagogin, Referentin für Gedachtnistraining)
Termin: Mittwoch, 25. Novemner 2020
Zeit: 10 bis 16.15 Uhr
Ort: Haus der Diakonie I Paulsenstr. 55-56 I 12163 Berlin
Anmeldung: Diakonische Akademie für Fort- und Weiterbildung
Frau Rosinsky I Tel. 030 82 097 - 117 I E-Mail: G.Rosinsky.Diakademie@DWBO.DE I Homepage:
http://www.diakademie.de
Kosten: 65 € pro Person

Die Teilnehmenden lernen Methoden zu Aktivierung und Steigerung der Lebensqualität für Menschen in allen Lebenssituationen kennen. Die Aspekte Denken - Spielen - Bewegen werden in einem kreativen, lustvollen Potpourri vorgestellt und selbst ausprobiert. Gemeinsam erleben die Teilnehmenden, wie beglückend es ist, die eigene Kreativität einzusetzen, um andere zu begeistern.
Die Fortbildung regt an, unaufwendig eigene Spiele zu erstellen und zeigt Aktivierungsmöglichkeiten auf. Ziel ist es, am Ende eine Fülle von praktischen und sofort umsetzbaren Übungen mitzunehmen.

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bezirkliche Veranstaltungen im Oktober

Gewalt hat 1000 Gesichter

Referent*in: Mathias Wirtz (Koordinator des GGV Friedrichshain-Kreuzberg)
Termin: Mittwoch, 21. Oktober 2020
Zeit: 15 bis 17 Uhr
Ort: Nachbarschaftstreff WIR IM KIEZ I Koppenstr. 62 I 10243 Berlin
Anmeldung: Tel. 030 70 71 68 69 I E-Mail: kpe@volkssolidaritaet.de
Kosten: kostenfrei

In der Pflege kann sie dem Pflegebedürftigen wie dem Pflegenden passieren. Wie kann man ihr vorbeugen?

Café Kontakt. Treffen, Reden, Informieren, Freude haben. Jeden 3. Mittwoch des Monats. Aufgrund der Corona-bedingten Sitzplatzbeschränkung ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.

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Bestattungsvorsorge

Referent*in: Jochen Hohmann (Bestatter)
Termin: Donnerstag, 29. Oktober 2020
Zeit: 16 bis 17.30 Uhr
Ort: Villa Mittelhof (Bibliothek, EG) I Königstr. 42-43 I 14163 Berlin
Anmeldung: Tel. 030 80 19 75 38 I E-Mail: kpe@mittelhof.org
Kosten: kostenfrei

Was wünsche ich mir für meine Bestattung oder einer mir nahestehenden Person? Wie kann ich mitgestalten, worauf muss ich achten? - Vorsorge, solange "die Welt noch in Ordnung ist".

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"Abseits von Schwarz und Weiß. Der Alltag pflegender Angehöriger in Berlin"

Termin: Montag, 12. Oktober 2020 bis Freitag 6. November 2020 (nur Werktags, nicht am Wochenende)
Zeit: 16 bis 18 Uhr
Ort: Kontaktstelle PflegeEngagement Friedrichtshain-Kreuzberg I Gryphiusstr. 16 I 10245 Berlin
Anmeldung: Tel. 030 70 71 68 69 I E-Mail: kpe@volkssolidaritaet.de (eine Anmeldung wird empfohlen)
Kosten: kostenfrei

Eine Wanderausstellung mit Fotos und Geschichten aus dem echten Leben. Die Ausstellung will den hunderttausenden pflegenden Angehörigen hinter all den abstrakten Zahlen in Berlin ein Gesicht geben. In Kooperation mit der Fachstelle für pflegende Angehörige.

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bezirkliche Veranstaltungen im November

Trickbetrugs-Taten zum Nachteil von Senior*innen

Referent*in: Polizeihauptkommissarin Doreen Rodolph (beauftragte für häusliche Gewalt und Opferschutz)
Termin: Dienstag, 3. November 2020
Zeit: 15 bis 16.30 Uhr
Ort: Villa Mittelhof (Bibliothek, EG) I Königstr. 42-43 I 14163 Berlin
Anmeldung: Tel. 030 80 19 75 38 I E-Mail: kpe@mittelhof.org
Kosten: kostenfrei

Betrugstaten gibt es in mannigfaltigen Erscheinungsformen. Die Vorgehensweisen der Täter*innen sind oft raffiniert. Die Folge können beträchtliche finanzielle Schäden sein. Wie können Sie sich schützen?

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Allgemeine Beratung zu erbrechtlichen Fragen

Referent*in: Klaus Striewe (Fachanwalt für Erbrecht)
Termin: Donnerstag, 5. November 2020
Zeit: 17 bis 18 Uhr
Ort: Villa Mittelhof (Beratungsraum 1. OG) Königstr. 42-43 I 14163 Berlin
Anmeldung: Tel. 030 63 92 45 67
Kosten: kostenfrei

Sie können sich u.a. zu Themen wie Testament und Erbrecht, gesetzlicher Erbfolge und Pflichtteilsrecht, Berliner Testament und Erbvertrag informierne und beraten lassen.

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"Abseits von Schwarz und Weiß. Der Alltag pflegender Angehöriger in Berlin"

Termin: bis Freitag 6. November 2020 (nur Werktags, nicht am Wochenende)
Zeit: 16 bis 18 Uhr
Ort: Kontaktstelle PflegeEngagement Friedrichtshain-Kreuzberg I Gryphiusstr. 16 I 10245 Berlin
Anmeldung: Tel. 030 70 71 68 69 I E-Mail: kpe@volkssolidaritaet.de (eine Anmeldung wird empfohlen)
Kosten: kostenfrei

Eine Wanderausstellung mit Fotos und Geschichten aus dem echten Leben. Die Ausstellung will den hunderttausenden pflegenden Angehörigen hinter all den abstrakten Zahlen in Berlin ein Gesicht geben. In Kooperation mit der Fachstelle für pflegende Angehörige.

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Gute Nacht - guter Tag: auch wenn ich pflege?

Referent*in: Marlies Carbonaro (Gerontotherapeutin, Seminarleiterin für Stressbewältigung)
Termin: Montag, 16. November 2020
Zeit: 14 bis 16 Uhr
Ort: Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum I Eichhorster Weg 32 I 13435 Berlin
Anmeldung: Kontaktstelle PflegeEngagement Reinickendorf, Tel. 030 41 74 57 52 I E-Mail: pflegeengagement@unionhilfswerk.de (eine Anmeldung ist coronabedingt unbedingt notwendig!)
Kosten: kostenfrei

Schlaf ist für das menschliche Leben von vitaler Bedeutung. Pflegende Angehörige betreuen und pflegen jedoch oft rund um die Uhr. Bei vielen werden die Nächte durch die Pflege unterbrochen, aber auch seelische Belastung und Zukunftssorgen können den Schlaf stören. In dieser Veranstaltung soll es darum gehen, wie man auch im Pflegealltag zu Ruhe und einem erholsamen Schlaf finden kann. Ihre Fragen sind willkommen.

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Mmh, lecker und gesund! Mit dem Kürbis auf Fantasiereise

Referent*in: Katharina Lange / Monika Vuong, KPE-Koordinatorinnen
Termin: Mittwoch, 18. November 2020
Zeit: 15 bis 17 Uhr
Ort: Nachbarschaftstreff WIR IM KIEZ I Koppenstr. 62 I 10243 Berlin
Anmeldung: Tel. 030 70 71 68 69 I kpe@volkssolidaritaet.de
Kosten: kostenfrei

Café Kontakt. Treffen, Reden, Informieren, Freude haben. Jeden 3. Mittwoch des Monats. Aufgrund der Corona-bedingten Sitzplatzbeschränkung ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.

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Schmerz: Leben – Auswege - Umgang

Referent*in: Marlies Carbonaro (Gerontotherapeutin)
Termin: Freitag, 27. November
Zeit: 10 – 11.30 Uhr
Ort: Villa Mittelhof, Bibliothek EG I Königstr. 42 – 43 I 14163 Berlin
Anmeldung: Tel. 030 80 19 75 38 I E-Mail: kpe@mittelhof.org
Kosten: keine Angabe

Schmerzen können ein Warnsignal für eine Gesundheitsgefährdung oder eine Gesundheitsstörung sein.  Verlust der Lebensfreude und soziale Isolation sind oft die Folge. Wie kann es gelingen, Lebensqualität und Lebensfreude zu erhalten?

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bezirkliche Veranstaltungen im Dezember

Allgemeine Beratung zu erbrechtlichen Fragen

Referent*in: Klaus Striewe (Fachanwalt für Erbrecht)
Termin: Donnerstag, 3. Dezember 2020 (jeden ersten Donnerstag im Monat)
Zeit: 17 bis 18 Uhr
Ort: Villa Mittelhof (Beratungsraum 1. OG) Königstr. 42-43 I 14163 Berlin
Anmeldung: Tel. 030 63 92 45 67
Kosten: kostenfrei

Sie können sich u.a. zu Themen wie Testament und Erbrecht, gesetzlicher Erbfolge und Pflichtteilsrecht, Berliner Testament und Erbvertrag informierne und beraten lassen.

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Jahreswechsel international. Im Fokus: Der Libanon

Referent*in: Tarek Hassoun
Termin: Mittwoch, 16. Dezember 2020
Zeit: 15 – 17 Uhr
Ort: Nachbarschaftstreff WIR IM KIEZ I Koppenstr. 62 I 10243 Berlin
Anmeldung: Tel. 030 70 71 68 69 I kpe@volkssolidaritaet.de (Anmeldung unbedingt erforderlich)
Kosten: kostenfrei

Café Kontakt. Treffen, Reden, Informieren, Freude haben. Jeden 3. Mittwoch im Monat. Aufgrund der coronabedingten Sitzplatzbeschränkung ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.

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bezirkliche Veranstaltungen im Januar

Allgemeine Beratung zu erbrechtlichen Fragen

Referent*in: Klaus Striewe (Fachanwalt für Erbrecht)
Termin: Donnerstag, 7. Januar 2021 (jeden ersten Donnerstag im Montat)
Zeit: 17 bis 18 Uhr
Ort: Villa Mittelhof (Beratungsraum 1. OG) Königstr. 42-43 I 14163 Berlin
Anmeldung: Tel. 030 63 92 45 67
Kosten: kostenfrei

Sie können sich u.a. zu Themen wie Testament und Erbrecht, gesetzlicher Erbfolge und Pflichtteilsrecht, Berliner Testament und Erbvertrag informierne und beraten lassen.

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Musik, die zu Neujahr gespielt wird

Referent*in: Helmut Gohlke
Termin: Mittwoch, 20. Januar 2021
Zeit: 15 bis 17 Uhr
Ort: Nachbarschaftstreff WIR IM KIEZ I Koppenstr. 62 I 10243 Berlin
Anmeldung: Tel. 030 70 71 68 69 I E-Mail: kpe@volkssolidaritaet.de
Kosten: kostenfrei

Café Kontakt. Treffen, Reden, Informieren, Freude haben. Jeden 3. Mittwoch des Monats. Aufgrund der Corona-bedingten Sitzplatzbeschränkung ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.

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Publikationen

- Methoden zur Stärkung des Selbstzugangs von Schwerstkranken, Angehörigen und Begleitern

Julia Weber Daniel Berthold

Dieser ratgeber ist ein Selbsthilfebuch, das die angstinduzierte Abwärtsspirale der Selbstentfremdung unterbricht und stattdessen den Selbstzugang fördert.

Die Herausforderungen der letzten Lebensphasen können Betroffne in eine innere Entfremdung führen. Sie durchleiden ihren Alltag dann im Tunnelblick, in innerer Erstarrung und handlungslähmung. Forschungsbefunde zeigen, dass ähnliche Symptome auch bei Angehörigen und auf profesioneller Seite in Palliative Care auftreten.

Die Autor*innen beschreiben auf theoretischer und praktischer Ebene anschaulich und einfühlsam, wie Selbstmanagement mit ZRM® Menschen unterstützen kann, die mit dem Thema Sterben in Kontakt kommen.

Quelle und Bestellmöglichkeit unter: https://www.hogrefe.de/shop/am-lebensende-zu-sich-selbst-finden.html

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Herausforderungen am Beispiel türkischstämmiger FamilienHasan Gençel

Die erste Generation türkischer Migrant*innen in Deutschland hat heute überwiegend das Rentenalter erreicht. In naher Zukunft wird für diese Gruppe nicht nur die berufliche Gesundheits- und Pflegeunterstützung immer wichtiger, sondern auch die Hilfe durch Angehörige. Denn derzeit können die Pflegeeinrichtungen keine flächendeckenden und kulturspezifischen Angebote für diese Zielgruppe anbieten, sodass die Fürsorge der eigenen Kinder essentiell ist.
In dieser gerontologischen Studie charakterisiert und beschreibt Hasan Gençel die Beziehung der erwachsenen Kinder im mittleren Alter (zweite türkische Migrantengeneration) zu ihren Eltern und die daraus resultierenden Verantwortlichkeiten für die jüngere Generation.

Quelle und weitere Informationen unter: https://www.mabuse-verlag.de/mabuse/mabuse-buchversand/generationenbeziehungen-und-kulturspezifische-pflege-gesundheits-und-krankenpflege_pid_138_29051.html?_ref=spot14__1&url=%2F

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Ältere pflegebedürftige Menschen sind besonders gefährdet, Gewalt zu erfahren. Sie sind auf Pflegende angewiesen und können sich oft schlecht wehren. Viele können nicht von Vorfällen berichten. Besonders gefährdet sind Menschen mit Demenz. Manches krankheitsbedingte Verhalten von Menschen mit Demenz fordert Pflegende stark heraus. Dann kann es zu spontanen aggressiven Reaktionen und Gewalthandlungen kommen. In Pflegeeinrichtungen ist zudem aggressives Verhalten zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern nicht selten.

Das ZQP hat zur Thematik eine Kurzinformation veröffentlicht.

Quelle, weitere Informationen und Bestellmöglichkeit finden Sie unter: https://www.zqp.de/einblick-gewalt-verhindern/

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Gabriele Wilz, Klaus Pfeiffer

Etwa 1,8 Millionen zu Hause lebende pflegebedürftige Menschen werden in Deutschland überwiegend von Angehörigen oder anderen nahestehenden Personen betreut. Die Übernahme der Pflegeaufgaben ist für viele der Pflegenden mit einer oft über Jahre andauernden psychischen und körperlichen Überlastung verbunden, die zu einer psychischen Störung führen kann. Psychotherapeut*innen haben daher unter ihren Klient*innen oft auch pflegende Angehörige. Der Band beschreibt wirksame verhaltenstherapeutische Interventionen sowie weitere Unterstützungsangebote, die für die Arbeit mit dieser Zielgruppe geeignet sind.

Der Band gibt zunächst einen Überblick über zentrale motivationale, emotionale und krankheitsspezifische Herausforderungen, mit denen pflegende Angehörige von älteren Menschen konfrontiert sind. Weiterhin werden Modelle der Pflegebelastung und Bewältigung der Pflegesituation aufgezeigt und diagnostische Instrumente zur Erfassung von pflegebedingten Veränderungen vorgestellt. Ausführlich wird auf psychosoziale und therapeutische Unterstützungskonzepte eingegangen. Dazu werden häufige therapeutische Themen, wie z.B. die Pflegemotivation, Rollenanpassung, belastende Emotionen, aber auch die Grenzen der häuslichen Pflege dargestellt und wirksame verhaltenstherapeutische Interventionsansätze skizziert. Zudem wird ein Überblick über mögliche Unterstützungsangebote, die das Versorgungssystem bietet, gegeben, so dass diese Hilfen auch in der Behandlung der pflegenden Angehörigen berücksichtigt werden können.

Quelle und Bestellmöglichkeit: https://www.hogrefe.de/shop/pflegende-angehoerige-89762.html

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ProAlter Ausgabe 3/ 2020

Die Corona-Krise macht das für den Diskurs über Gelingen und Scheitern der bundesdeutschen Alter(n)spolitik alte Problem in gesteigerter Form deutlich: Defizitäre Altersbilder: Überholt und unter der Corona-Krise wieder dominant? Wohnen im Heim: Der alte Mensch als Verschlusssache? Sozialräume: „Corona-fest“ entwickelt? Gesamtgesellschaftliche Konsequenzen?

Die nächste Ausgabe von ProAlter fokussiert die Situation alter Menschen im Pflegeheim in Corona-Zeiten, ambivalent zwischen Schutz und Freiheit, zwischen Institution und Quartier aufgespannt, beleuchtet mögliche Menschenrechtsverletzungen, fordert Solidarität zwischen den Generationen und Solidarität mit Pflege- und Carearbeiter*innen, die über Lippenbekenntnisse hinausgeht, zieht gesundheits- und sozialpolitische Lehren und schaut auf das Verhältnis von Person und Wohnumwelt aus einer ökogerontologischen Perspektive.

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis von ProAlter 3/2020 als pdf.

Quelle und Bestellmöglichkeit unter: https://kda.de/proalter-ausgabe-3-2020-wie-corona-ueberholte-wohnsettings-und-soziale-spaltungen-sichtbar-macht/#more-21763

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  Jacobs, K., Kuhlmey, A., Greß, S., Klauber, J., Schwinger, A.

Berlin, 2. September 2020. Etwa ein Viertel der Pflegehaushalte fühlt sich durch die Pflege zeitlich und psychisch sehr stark belastet. Gleichzeitig tragen Haushalte, in denen Angehörige zu Hause gepflegt werden, im Durchschnitt nur geringe finanzielle Eigenbeteiligungen. Das sind zentrale Ergebnisse einer repräsentativen Befragung für den Pflege-Report 2020 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Im Mittel geben die befragten Pflegehaushalte eine zeitliche Belastung von mehr als achteinhalb Stunden (8,6 Stunden) pro Tag für die Unterstüt-zung der Pflegebedürftigen an (Abbildung 1). Fast drei Viertel dieser Zeit übernehmen die Haupt-Pflegepersonen. Etwa 1,5 Stunden werden von anderen – nicht bezahlten – Personen und nur knapp eine Dreiviertelstunde (0,7 Stunden) pro Tag von Pflegediensten oder über an-dere Leistungen der Pflegeversicherung erbracht. Für die Studie befragte das Institut Forsa im Auftrag des WIdO von Dezember 2019 bis Januar 2020 rund 1.100 pflegende Angehörige.

Quelle und Bestellmöglichkeit unter: https://www.springer.com/de/book/9783662613610

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Leitlinie Soziale Teilhabe und Lebensqualität in der stationären Altenhilfe unter den Bedingungen der COVID-19-Pandemie

Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP)

Die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft hat am 10. August 2020 eine Leitlinie zur Sozialen Teilhabe und Lebensqualität in der stationären Altenhilfe unter den Bedingungen der COVID-19-Pandemie herausgegeben. Diese Leitlinie ist als Unterstützung für Einrichtungen der stationären Altenhilfe zu verstehen, in einer Zeit, die durch Unsicherheiten auf allen gesellschaftlichen Ebenen gekennzeichnet ist. Das Leben in Einrichtungen der stationären Altenhilfe ist seit dem Ausbruch der COVID-19 Pandemie in besonderem Maße durch den Umgang mit neuen, risikoreichen Situationen charakterisiert. Wenn gesichertes Wissen zum Umgang mit der Pandemie fehlt, ist die Unsicherheit im Handeln im Kontext der Pandemie hoch. Diese Leitlinie hat zum Ziel, trotz bestehender Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie, die Handlungsfähigkeit der Mitarbeiter*innen in der stationären Altenhilfe zu stärken.

Hier finden Sie die Leitlinie Soziale Teilhabe und Lebensqualität in der stationären Altenhilfe unter den Bedingungen der COVID-19-Pandemie als pdf

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Über den Tellerrand geschaut ...

Viele ältere pflegebedürftige Menschen wenden regelmäßig mehrere rezeptpflichtige Medikamente an. Über 60 Prozent von ihnen fünf oder mehr – und rund ein Viertel der 70- bis 74-jährigen Pflegebedürftigen nehmen sogar zehn und mehr unterschiedliche Wirkstoffe zu sich. Je mehr und je länger Medikamente eingenommen werden, umso höher ist das Risiko für Fehler.

Erklärfilm und Quelle: https://www.zqp.de/erklaerfilm-sicherheit-medikation/

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Mit ihrem Podcast möchten Miriam, Amrei und Andreas   Angehörigen von Menschen, die mit einer Krankheit oder Behinderung leben, eine Stimme und ein offenes Ohr schenken. Es gibt viele wertvolle Angebote für Angehörige und doch haben die Autor*innen den Eindruck, dass sie viel zu oft noch zu kurz kommen. Daher ist es ihnen eine Herzensangelegenheit, ein digitales Angebot zu schaffen, in dem sie mit ihren Themen im Mittelpunkt stehen.  

Das Projekt wird unabhängig und ehrenamtlich gestaltet.

Quelle: https://anchor.fm/nebendir 

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Folgen 11 und 12 erschienen

In der Corona-Krise denken viele erstmals über eine Patientenverfügung nach. Der 11. BAGSO-Podcast „Den Ernstfall regeln – Patientenverfügung“ gibt einen Überblick, worauf man dabei achten sollte. In der 12. Folge „ Gut und gesund essen“ erklärt die Ernährungsberaterin Anne von Laufenberg-Beermann, was ältere Menschen bei ihrer Ernährung beachten sollten. Sie zeigt auf, dass eine gesunde und ausgewogene Ernährung nicht teuer sein muss. Die nächste Folge mit dem Titel „Corona und Erkältung“ erscheint am 24. September 2020. Der BAGSO-Podcast „Zusammenhalten in dieser Zeit“ ist auf der Internetseite der BAGSO und auf YouTube zu finden. Außerdem gibt es ihn auf fast allen gängigen Plattformen wie Spotify oder Deezer.

Quelle und Link zum Podcast unter: https://www.bagso.de/corona-pandemie/zusammenhalten-in-dieser-zeit-ein-podcast-der-bagso/

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Gefördert wird das Kompetenzzentrum durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, die Landesverbände der Pflegekassen in Berlin und den Verband der privaten Krankenversicherung e.V.

Das Kompetenzzentrum ist ein Projekt von Selko e.V.