Pressemitteilungen


Pflegende Angehörige zur Selbsthilfe aktivieren - Dritter Werbe-Spot in Social Media / Kontaktstellen PflegeEngagement

Berlin, 04.10.2019

„Man ist nicht allein – und das ist daran das Positive,“ sagt Klaus. Er pflegt seine Frau. Und besucht die Gesprächsgruppe für pflegende Angehörige.Von seinem Austausch mit anderen berichtet er in einem 90 Sekunden-Spot der Kontaktstellen PflegeEngagement, zu sehen (abzurufen) in den sozialen Medien wie Facebook u.a.Eine Social-Media-Kampagne bringt zur „Woche der seelischen Gesundheit“ (10.-20.10.2019) einen weiteren Spot als Werbung für Angehörigengruppen heraus.Hier kommt Antje zu Wort. Sie pflegt ihre Mutter – und gesteht: „Ich war oft verzweifelt.“

Seit Mai sind ab 10.10. damit drei Werbe-Spots der Kontaktstellen auf Social Media-Kanälen zu sehen, in denen sich Menschen äußern, die zuhause jemanden pflegen.Sie wollen Angehörige in der gleichen Situation ermutigen, Austausch und Unterstützung in einer Gruppe zu suchen. 

In mehr als 180 Angehörigengruppen der KPE können Pflegende sich miteinander austauschen und Abstand von ihrem Alltag bekommen.Von Gesprächskreisen über Entspannungsgruppen bis hin zum Kiezspaziergang ist immer das Ziel, die Lebensqualität und Selbstbestimmung der Menschen im Umfeld von Pflege zu fördern und zu verbessern.

Hintergrund ist, dass sich viele Berlinerinnen und Berliner, die zuhause ihre Mutter, ihren Vater, andere Familienangehörige oder auch Nachbarn pflegen, in ihrer Pflegesituation alleingelassen und häufig überfordert fühlen. In der Hauptstadt werden rund 106.000 Menschen zuhause gepflegt, davon fast 72.000 nur durch Angehörige (lt. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, 2017).

Mehr Infos unter https://www.pflegeunterstuetzung-berlin.de/kontaktstellen/

In jedem der 12 Berliner Bezirke gibt es eine Kontaktstelle PflegeEngagement, die an die jeweilige Selbsthilfe-Kontaktstelle angebunden ist. Diese Anlaufstellen zur Unterstützung von Selbsthilfe und Ehrenamt rund um die häusliche Pflege wurden 2010 gegründet und sind bundesweit einmalig. Ziel ist es, die Lebensqualität und Selbstbestimmung der Menschen im Umfeld von Pflege zu fördern und zu verbessern. Neben aktuell 180 Gesprächs- und Freizeitgruppen und etwa 50 Nachbarschaftsinitiativen unterstützen die Kontaktstellen pflegende Angehörige durch die Vermittlung von ehrenamtlichen Besuchs- und Begleitdiensten. Partner in den Bezirken sind u.a. die Pflegestützpunkte und Stadtteilzentren. Alle Angebote sind kostenfrei. Die Kontaktstellen PflegeEngagement werden gefördert durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung sowie die privaten und gesetzlichen Pflegekassen


Pflegende Angehörige zur Selbsthilfe aktivieren

Werbe-Spots in Social Media / Kontaktstellen PflegeEngagement

„Ich weiß, ich bin nicht mehr hilflos!“

Berlin, 10.05.2019

Mit einem Werbe-Spot auf Social-Media-Kanälen (Facebook u.a.) starten die Berliner Kontaktstellen PflegeEngagement (KPE) in die „Woche der pflegenden Angehörigen“ (11. – 17.05.2019). Weitere Spots werden folgen.In max. 90 Sekunden-Filmen kommen Menschen zu Wort, die zuhause jemanden pflegen. Sie wollen Angehörige in der gleichen Situation ermutigen, Austausch und Unterstützung in einer Gruppe zu suchen.In fast 180 Angehörigengruppen der KPE können Pflegende sich miteinander austauschen und Abstand von ihrem Alltag bekommen. Ziel von Gesprächskreisen oder Entspannungsgruppen ist immer, die Lebensqualität und Selbstbestimmung der Menschen im Umfeld von Pflege zu fördern und zu verbessern.

Hintergrund ist, dass sich viele Berlinerinnen und Berliner, die zuhause ihre Mutter, ihren Vater, andere Familienangehörige oder auch Nachbarn pflegen, in ihrer Pflegesituation alleingelassen und häufig überfordert fühlen. In der Hauptstadt werden rund 106.000 Menschen zuhause gepflegt, davon fast 72.000 nur durch Angehörige (lt. Statistisches Bundesamt, Pflegestatistik 2017).

In jedem der 12 Berliner Bezirke gibt es eine Kontaktstelle PflegeEngagement, die an die jeweilige Selbsthilfe-Kontaktstelle angebunden ist. Diese Anlaufstellen zur Unterstützung von Selbsthilfe und Ehrenamt rund um die häusliche Pflege wurden 2010 gegründet und sind bundesweit einmalig. Partner in den Bezirken sind u.a. die Pflegestützpunkte und Stadtteilzentren. Alle Angebote sind kostenfrei. Die Kontaktstellen PflegeEngagement werden gefördert durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung sowie die privaten und gesetzlichen Pflegekassen.


Pflege-Selbsthilfe im Fokus

Berlin, 16.01.2019

Kolleginnen der Kontaktbüros PflegeSelbsthilfe aus Rheinland-Pfalz besuchen in dieser Woche die Kontaktstellen PflegeEngagement (KPE).

Dieses bundesweit einmalige Leuchtturmprojekt zur Selbsthilfeunterstützung pflegender Angehöriger gibt wichtige Impulse für die Entwicklung der Pflege-Selbsthilfe in Trier, Westerburg und Mainz. Vier der 12 Berliner Kontaktstellen gewähren Einblick in ihre langjährige Arbeit. Die Gäste interessieren sich vor allem für Aufbauarbeit der örtlichen Strukturen und Unterstützung von Angehörigengruppen. Die viertägige Hospitation endet mit einer gemeinsamen Reflexion und dem Ausblick auf weiteren Austausch.


Foto: Jörg Farys / Die.Projektoren
Postkarte mit Aufschrift "Ich pflege meinen Mann. Und meine Kontakte" und ein Stuhlkreis ist abgebildet

Selbstfürsorge für Pflegende - Postkarten- und Plakataktion der Kontaktstellen PflegeEngagement

Berlin, 28.09.2018           

Die „Woche der Seelischen Gesundheit“ (10. - 20.10.2018) nehmen die Berliner Kontaktstellen PflegeEngagement (KPE) zum Anlass, das Wohlbefinden pflegender Angehöriger in den Fokus zu rücken. Mit einer vierwöchigen Aktion sollen ab 04.10.2018 besonders Menschen erreicht werden, die zuhause jemanden pflegen.

„Ich kümmere mich um meine Mutter. Und um mein Wohlbefinden. Ich gehe zur Entspannungsgruppe.“ Mit Slogans wie diesem sollen mehr als 70.000 Postkarten in Berliner Restaurants, Kinos und Freizeiteinrichtungen sowie Plakate in U-Bahnen auf Menschen in einer besonderen Lebenssituation aufmerksam machen. Wer eine schwache oder kranke Person zuhause pflegt und betreut, ist einer enormen Belastung ausgesetzt. Um daran nicht zu zerbrechen, erfordert es einer guten Selbstfürsorge.

In Angehörigengruppen der KPE können Pflegende miteinander in Austausch gehen und Abstand von ihrem Alltag bekommen. Denn wenn emotionaler Stress und übermäßige Belastung ausreichend bewältigt werden, wird die seelische Gesundheit erhalten oder wieder hergestellt. Und davon profitieren alle Beteiligten.

Hintergrund ist, dass sich viele Berlinerinnen und Berliner, die zuhause ihre Mutter, ihren Vater, andere Familienangehörige oder auch Nachbarn pflegen, in ihrer Pflegesituation alleingelassen und häufig überfordert fühlen. In der Hauptstadt werden rund 87.000 Menschen zuhause gepflegt (lt. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, 2015).

 

Mehr Infos unter https://www.pflegeunterstuetzung-berlin.de/kontaktstellen/

Ansprechpartnerin für die Presse: Stefanie Emmert-Olschar, Tel. 030 890 285 32

In jedem der 12 Berliner Bezirke gibt es eine Kontaktstelle PflegeEngagement, die an die jeweilige Selbsthilfe-Kontaktstelle angebunden ist. Diese Anlaufstellen zur Unterstützung von Selbsthilfe und Ehrenamt rund um die häusliche Pflege wurden 2010 gegründet und sind bundesweit einmalig. Ziel ist es, die Lebensqualität und Selbstbestimmung der Menschen im Umfeld von Pflege zu fördern und zu verbessern. Neben aktuell 180 Gesprächs- und Freizeitgruppen und etwa 50 Nachbarschaftsinitiativen unterstützen die Kontaktstellen pflegende Angehörige durch die Vermittlung von ehrenamtlichen Besuchs- und Begleitdiensten. Partner in den Bezirken sind u.a. die Pflegestützpunkte und Stadtteilzentren. Alle Angebote sind kostenfrei. Die Kontaktstellen PflegeEngagement werden gefördert durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung sowie die privaten und gesetzlichen Pflegekassen.


Lachende Pipi Langstrumpf mit Körper einer alten Frau.

„Das Alter in der Karikatur“ – Neue Ausstellung im Abgeordnetenhaus

Das Abgeordnetenhaus von Berlin präsentiert ab Freitag, dem 1. Juni 2018, die Ausstellung „Das Alter in der Karikatur“. Parlamentspräsident Ralf Wieland eröffnet die Ausstellung am Mittwoch, dem 30. Mai 2018, um 18.00 Uhr im Festsaal des Abgeordnetenhauses.

„Das Alter in der Karikatur“ lädt ein zu einem Blick hinter die Fassaden des gesellschaftlichen Altersdiskurses. Sie offenbart überraschende Erkenntnisse und hinterfragt eigene Einstellungen zum Alter und gesellschaftliche Stereotype. Die Karikaturen erzählen Geschichten über Golden Ager, Körperoptimierung und Antiaging. Ebenso geht es um Demenz, Pflege und Gebrechlichkeit, um Generationenkonflikte und den demografischen Wandel.

Bekannte zeitgenössische Karikaturistinnen und Karikaturisten wie Franziska Becker, Gerhard Haderer, Gerhard Glück, Greser & Lenz, Marie Marcks, Hans Traxler beleuchten in den Bildern dieser Ausstellung das viel diskutierte Thema Alter.

Die Ausstellung kann vom 1. Juni bis 29. Juni 2018 montags bis freitags von 9.00 bis 18.00 Uhr in der Wandelhalle des Abgeordnetenhauses von Berlin besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. Am 14. Und am 28. Juni bleibt die Ausstellung geschlossen.

Das Abgeordnetenhaus präsentiert die Ausstellung in Kooperation mit den Kontaktstellen PflegeEngagement. Konzeptioniert und kuratiert hat sie Dr. Franziska Polanski, Leiterin des Forschungsprojekts über das Alter in der Karikatur am Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg und Herausgeberin des Buches zur Ausstellung „Das Alter in der Karikatur“.

Programm der Ausstellungseröffnung am 30. Mai 2018 um 18.00 Uhr

Begrüßung
Ralf Wieland
Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin

Grußwort
Barbara König
Staatssekretärin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

Grußwort
Angelika Vahnenbruck
Mitglied des Vorstandes, selko e.V.

Einführung in die Ausstellung
Dr. Franziska Polanski
Initiatorin und Kuratorin der Ausstellung

Musik
Krauses Comedy Kränzchen

www.parlament-berlin.de/de/Meldungen/Aktuelle-Meldungen-fuer-Startseite_1/Das-Alter-in-der-Karikatur---Neue-Ausstellung-im-Abgeordnetenhaus


Mehr Lebensqualität für pflegende Angehörige - Kampagne der Kontaktstellen PflegeEngagement

Bild Plakat

Mit Slogans wie diesem startet am 27.04.2017 eine zweimonatige Plakat-Kampagne der Kontaktstellen PflegeEngagement in Berliner Bussen und U-Bahnen.

Ziel ist es, pflegende und sorgende Angehörige zu ermutigen, das eigene Wohlbefinden im Blick zu haben – Selbsthilfegruppen sind eine Möglichkeit! In fast 140 Gruppenangeboten finden pflegende Angehörige hier Entlastung und Abstand vom Pflegealltag - von Gesprächskreisen über Entspannungsgruppen bis hin zum Kiezspaziergang. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kontaktstellen PflegeEngagement begleiten zudem rund 50 Nachbarschaftsinitiativen. Beispiele sind Angehörigencafés oder kiezbezogene Nachbarschaftshilfen.

"Häufig kommen die eigenen Wünsche und Bedürfnisse von den Menschen zu kurz, die in ihrem Alltag auch noch einen Angehörigen pflegen. Sie müssen sich die Freiheit nehmen, sich auch um sich selbst zu kümmern. Durch den Austausch in der Gruppe können Angehörige die Isolation, in der sie sich oftmals befinden, aufheben. Dazu gibt es in Berlin viele Angebote – auf diese möchten wir mit der Aktion aufmerksam machen“ sagt Stefanie Emmert-Olschar, Projektleiterin des Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung (KPU). Das KPU vernetzt die  Kontaktstellen PflegeEngagement berlinweit.

Hintergrund ist, dass sich viele Berlinerinnen und Berliner, die zuhause ihre Mutter, ihren Vater, andere Familienangehörige oder auch Nachbarn pflegen, in ihrer Pflegesituation alleingelassen und häufig überfordert fühlen. In der Hauptstadt werden rund 87.000 Menschen zuhause gepflegt (lt. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, 2015).

In Berlin gibt es 12 Kontaktstellen PflegeEngagement, kurz KPE. Sie wurden 2010 zur Unterstützung von Selbsthilfe und Ehrenamt rund um die häusliche Pflege gegründet und sind bundesweit einmalig. Die KPE werden gefördert durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung sowie durch die privaten und gesetzlichen Pflegekassen.

Bild Plakat
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Ansprechpartnerin für die Presse

Siegrid Haase de Moreno

haasedemoreno@sekis-berlin.de, Tel. 030 890 285 35


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