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„Das Alter in der Karikatur“ – Neue Ausstellung im Abgeordnetenhaus

Lachende Pipi Langstrumpf mit Körper einer alten Frau.

Das Abgeordnetenhaus von Berlin präsentiert ab Freitag, dem 1. Juni 2018, die Ausstellung „Das Alter in der Karikatur“. Parlamentspräsident Ralf Wieland eröffnet die Ausstellung am Mittwoch, dem 30. Mai 2018, um 18.00 Uhr im Festsaal des Abgeordnetenhauses.

„Das Alter in der Karikatur“ lädt ein zu einem Blick hinter die Fassaden des gesellschaftlichen Altersdiskurses. Sie offenbart überraschende Erkenntnisse und hinterfragt eigene Einstellungen zum Alter und gesellschaftliche Stereotype. Die Karikaturen erzählen Geschichten über Golden Ager, Körperoptimierung und Antiaging. Ebenso geht es um Demenz, Pflege und Gebrechlichkeit, um Generationenkonflikte und den demografischen Wandel.

Bekannte zeitgenössische Karikaturistinnen und Karikaturisten wie Franziska Becker, Gerhard Haderer, Gerhard Glück, Greser & Lenz, Marie Marcks, Hans Traxler beleuchten in den Bildern dieser Ausstellung das viel diskutierte Thema Alter.

Die Ausstellung kann vom 1. Juni bis 29. Juni 2018 montags bis freitags von 9.00 bis 18.00 Uhr in der Wandelhalle des Abgeordnetenhauses von Berlin besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. Am 14. Und am 28. Juni bleibt die Ausstellung geschlossen.

Das Abgeordnetenhaus präsentiert die Ausstellung in Kooperation mit den Kontaktstellen PflegeEngagement. Konzeptioniert und kuratiert hat sie Dr. Franziska Polanski, Leiterin des Forschungsprojekts über das Alter in der Karikatur am Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg und Herausgeberin des Buches zur Ausstellung „Das Alter in der Karikatur“.

Programm der Ausstellungseröffnung am 30. Mai 2018 um 18.00 Uhr

Begrüßung
Ralf Wieland
Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin

Grußwort
Barbara König
Staatssekretärin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

Grußwort
Angelika Vahnenbruck
Mitglied des Vorstandes, selko e.V.

Einführung in die Ausstellung
Dr. Franziska Polanski
Initiatorin und Kuratorin der Ausstellung

Musik
Krauses Comedy Kränzchen

www.parlament-berlin.de/de/Meldungen/Aktuelle-Meldungen-fuer-Startseite_1/Das-Alter-in-der-Karikatur---Neue-Ausstellung-im-Abgeordnetenhaus


Mehr Lebensqualität für pflegende Angehörige - Kampagne der Kontaktstellen PflegeEngagement

Bild Plakat

Mit Slogans wie diesem startet am 27.04.2017 eine zweimonatige Plakat-Kampagne der Kontaktstellen PflegeEngagement in Berliner Bussen und U-Bahnen.

Ziel ist es, pflegende und sorgende Angehörige zu ermutigen, das eigene Wohlbefinden im Blick zu haben – Selbsthilfegruppen sind eine Möglichkeit! In fast 140 Gruppenangeboten finden pflegende Angehörige hier Entlastung und Abstand vom Pflegealltag - von Gesprächskreisen über Entspannungsgruppen bis hin zum Kiezspaziergang. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kontaktstellen PflegeEngagement begleiten zudem rund 50 Nachbarschaftsinitiativen. Beispiele sind Angehörigencafés oder kiezbezogene Nachbarschaftshilfen.

"Häufig kommen die eigenen Wünsche und Bedürfnisse von den Menschen zu kurz, die in ihrem Alltag auch noch einen Angehörigen pflegen. Sie müssen sich die Freiheit nehmen, sich auch um sich selbst zu kümmern. Durch den Austausch in der Gruppe können Angehörige die Isolation, in der sie sich oftmals befinden, aufheben. Dazu gibt es in Berlin viele Angebote – auf diese möchten wir mit der Aktion aufmerksam machen“ sagt Stefanie Emmert-Olschar, Projektleiterin des Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung (KPU). Das KPU vernetzt die  Kontaktstellen PflegeEngagement berlinweit.

Hintergrund ist, dass sich viele Berlinerinnen und Berliner, die zuhause ihre Mutter, ihren Vater, andere Familienangehörige oder auch Nachbarn pflegen, in ihrer Pflegesituation alleingelassen und häufig überfordert fühlen. In der Hauptstadt werden rund 87.000 Menschen zuhause gepflegt (lt. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, 2015).

In Berlin gibt es 12 Kontaktstellen PflegeEngagement, kurz KPE. Sie wurden 2010 zur Unterstützung von Selbsthilfe und Ehrenamt rund um die häusliche Pflege gegründet und sind bundesweit einmalig. Die KPE werden gefördert durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung sowie durch die privaten und gesetzlichen Pflegekassen.

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Ansprechpartnerin für die Presse

Stefanie Emmert-Olschar, Projektleitung Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung          emmert-olschar@sekis-berlin.de, Tel. 890 285 32

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