Newsletter #03 - Oktober 2021

Inhaltsverzeichnis
» Neues aus dem Kompetenzzentrum
» Plege - Digitalisierung - Demenz & Migration - Pflegewohngemeinschaften
» Aktuelles
» Demenz und pflegende Angehörige mit Migrationshintergrund
» Neue „Leitlinien der Berliner Senior*innenpolitik – Zugehörigkeit und Teilhabe der Generation 60plus in Berlin“
» Senior*innennetz Berlin
» Soforthilfe für kleine Vereine
» Wege zur Prävention und Verfolgung von Gewaltstraftaten gegenüber Pflegebedürftigen, Forschungsprojekt PaRis
» Nachbarschaftshilfe für Pflegebedürftige
» Berliner Hausbesuche
» Erster Bericht zum Umsetzungsstand der Nationalen Demenzstrategie
» Wahlprüfsteine der Selbsthilfe zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses
» Organisierte Besuchsreihe in Berliner Pflegeeinrichtungen für ältere lesbische und frauenliebende Frauen
» Vierte Corona-Welle: Pflegebevollmächtigter fordert Fokus auf pflegende Angehörige
» Kontaktstellen PflegeEngagement
» „Der Austausch in der Gruppe fehlt!“ - Ehrenamtliche Gruppenbegleitung in Pandemiezeiten
» „Reden ist Gold - Hier kommen pflegende Angehörige zu Wort!“ - Erfahrungsbericht zur Veranstaltung
» Rollup-Ausstellung PflegeSelbsthilfe
» Ausstellung „PflegeSelbsthilfe“ in der Einkaufsstraße Wilmersdorfer Straße
» Für folgende Gesprächsgruppen suchen wir noch neue Teilnehmende:
» Angebote zur Unterstützung im Alltag
» Umwandlung der Pflegesachleistungen
» Pflegerettungsschirm und Entlastungsbetrag verlängert
» Veranstaltungen
» berlinweite Veranstaltungen
» bezirkliche Veranstaltungen im Oktober
» bezirkliche Veranstaltungen im November
» bezirkliche Veranstaltungen im Dezember
» bezirkliche Veranstaltungen im Januar
» Publikationen
» Arbeitshilfe: Digital durchstarten in der Selbsthilfe!
» Pflege-Report 2021
» Handbuch Pflege
» NAKOS Info 123: Chronisch krank während der Pandemie
» Über den Tellerrand geschaut ...
» Podcast Echte Stimmen
» Rechtsverordnungen und Richtlinien zur Förderung der Selbsthilfe
» Erasmus+ Projekt „Brigde the Gap“

Neues aus dem Kompetenzzentrum

Plege - Digitalisierung - Demenz & Migration - Pflegewohngemeinschaften

Auch in den vergangenen Monaten waren die Themen Pflege und Digitalisierung, Demenz und Migration, Soziale Teilhabe und Selbstbestimmung in Pflege-Wohngemeinschaften und die Erfahrungen in der Corona-Pandemie präsent. Es wurde deutlich, wie wichtig die niedrigschwellige Unterstützung von Menschen mit Pflegebedarf und die Entlastung pflegender Angehöriger in der Häuslichkeit ist und welche systemrelevante Funktion diese Angebote haben. Betreuungs- und Entlastungsangebote und Angehörigengruppen können wieder zunehmend in Präsenz stattfinden, was von vielen Nutzer*innen außerordentlich begrüßt wird, da nun endlich wieder persönliche Kontakte möglich sind. Andererseits berichten einige Akteur*innen aber auch darüber, dass sich gerade ältere und alleinstehende Menschen noch mehr sozial isoliert hätten, depressiv verstimmt und schwer zu motivieren seien, das Haus zu verlassen.

Anfragen von Menschen, die sich in komplexen psychosozialen Notlagen befänden, hätten stark zugenommen. Hier wurde in den vergangenen Monaten viel Engagement von den Mitarbeitenden in den Kontaktstellen PflegeEngagement und den Angeboten zur Unterstützung im Alltag gefordert, die in intensiven Entlastungsgesprächen viel Motivationsarbeit geleistet haben oder sofern notwendig an andere Beratungsstellen verwiesen haben. Ebenfalls aufwändig waren die Organisation und Begleitung des ehrenamtlichen Engagements unter pandemischen Bedingungen.

Die Corona-Pandemie hält auch hier das Brennglas vor, und macht einmal mehr deutlich, wie wichtig soziale Teilhabe und die Erleichterung von Zugängen zu Unterstützungs- und Entlastungsangeboten für Menschen mit Pflegebedarf und pflegende Angehörige ist.

Autor*in: Anke Buchholtz-Gorke (Projektleitung KPU)

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Aktuelles

Demenz und pflegende Angehörige mit Migrationshintergrund

Das Kompetenzzentrum Interkulturelle Öffnung in der Altenhilfe (Kom-Zen), die Fachstelle für pflegende Angehörige (FspA) und die Zentrale Anlaufstelle Hospiz (ZAH) haben sich zu einer Initiativgruppe zusammengeschlossen, die sich für bessere Zugänge für Migrant*innen zum Berliner Unterstützungssystem für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen einsetzten möchte. Es soll ein Netzwerk aufgebaut werden, das dabei hilft, Zugänge zu erleichtern. Es sollen zunächst niedrigschwellige Informationsangebote und kultursensible Demenzschulungsangebote entwickelt werden. Zielgruppen sind Angehörige mit Migrationsgeschichte, Multiplikator*innen aus Migrantenorganisationen, Sprachmittler*innen, auch im Palliativbereich und Ehrenamtliche aus der Selbsthilfe oder Alltags-Unterstützungsangeboten. Am 1. Dezember 2021 wird es zu diesem Thema einen Online-Fachaustausch geben.

Die Initiativgruppe lädt zum Mitmachen und fachlichen Austausch ein.

Kontaktdaten der Initiativgruppe: Natalja Berezkina, Kom·Zen, 030 319 89 16 32, berezkina@kom-zen.de | Jala El Jazairi, ZAH, Tel. 030 40 71 11 13, jala.eljazairi@unionhilfswerk.de | Katharina Lange, FspA, Tel. 030 69 59 88 97, fs-pflegende-angehoerige@diakoniestadtmitte.de | Samira Tanana, Kom·Zen, Tel. 030 319 89 16 32, tanana@kom-zen.de

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Neue „Leitlinien der Berliner Senior*innenpolitik – Zugehörigkeit und Teilhabe der Generation 60plus in Berlin“

Der Senat hat im Juli neue Leitlinien zur Seniorenpolitik in Berlin beschlossen, in denen politische Ziele und Handlungsfelder benannt werden, die mehr Zugehörigkeit und Teilhabe im Alter erleichtern sollen:

  • Leitlinie 1 – Förderung der gesellschaftlichen und politischen Teilhabe:
        Jeder ältere Mensch in Berlin kann sich in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens engagieren,
        beteiligen und einbringen.
  • Leitlinie 2 – Förderung der gleichberechtigten und vielfältigen Teilhabe:
        Der Zugang zu Teilhabechancen ist so gleichberechtigt und vielfältig gestaltet, dass Altern in großer
        Diversität möglich ist und gefördert wird.
  • Leitlinie 3 – Schaffung der räumlichen Bedingungen für Teilhabe:
        Durch Instrumente der Stadtentwicklung sind die Bedingungen für eine vielfältige und
        gleichberechtigte Wahrung von Teilhabechancen älterer Menschen geschaffen.
  • Leitlinie 4 – Schaffung der gesundheitlichen und pflegerischen Bedingungen für Teilhabe:
        Durch die Schaffung der gesundheitlichen und pflegerischen Infrastruktur wird es älteren Menschen
        ermöglicht, in Würde zu altern, sich als zugehöriger Teil der Stadtgesellschaft zu fühlen und ein
        selbstständiges und selbstverantwortliches Leben zu führen.

Siehe  hierzu auch die Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales vom 06.07.2021: In Würde Altern als Teil der Stadtgesellschaft: Senat beschließt neue Leitlinien zur Seniorenpolitik - Berlin.de

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Senior*innennetz Berlin

Beratung und Weiterbildung für Senior*innen

Der AWO Landesverband Berlin e.V. hat eine digitale Informations- und Angebotsplattform entwickelt, die älteren Menschen dabei helfen soll, digitale Kompetenzen zu stärken sowie Angebote und Veranstaltungen für Senior*innen in der Nähe zu finden. Die Plattform wird barrierefrei umgesetzt. Einträge werden mehrsprachig sowie in Einfacher Sprache verfasst. In ausgewählten Bezirken werden zudem in den kommenden drei Jahren analoge Anlaufstellen mit Zugang zu digitalen Endgeräten entstehen und kostenlose Tablet-Kurse angeboten. Senior*innen können in den vorgegebenen Themenfeldern selbst Einträge auf die Plattform stellen. Senior*innen mit digitalen Kompetenzen können die analogen Anlaufstellen ehrenamtlich mit betreuen.

Infos und Kontakt: www.seniorennetz.berlin

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Soforthilfe für kleine Vereine

Soforthilfe X 2.0. für gemeinnützige Organisationen

Um die Zivilgesellschaft in der angespannten Situation der Corona-Pandemie zu unterstützen, hat die Senatskanzlei gemeinsam mit der Investitionsbank Berlin (IBB) eine Neuauflage der Soforthilfe X auf den Weg gebracht. Die Soforthilfe X 2.0 (Ehrenamts- und Vereinshilfen) startet in Kürze.

Ab 23. August können gemeinnützige Vereine und Organisationen, die durch die Corona-Pandemie in eine existenzbedrohende Notlage geraten sind, Zuschüsse bis zu 20.000 EUR beantragen.

Antragsbedingungen:
Für die Soforthilfe X 2.0 antragsberechtigt sind Vereine und Organisationen,

  • die ihren Sitz in Berlin haben,
  • die gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen,
  • in denen freiwilliges und ehrenamtliches Engagement eine tragende Rolle spielt und
  • die weder Mitglied im Landessportbund sind noch die sportliche Förderungswürdigkeit nach § 3 des
       Berliner Sportförderungsgesetz besitzen (Organisationen, die diese beiden Kriterien erfüllen,
       können Mittel aus dem RETTUNGSSCHIRM SPORT des Landessportbunds erhalten.)

Alle Informationen zu den Antragsbedingungen und zum Prozess der Antragstellung sind ab sofort auf der Website der Investitionsbank Berlin verfügbar: www.ibb.de/soforthilfe10. Die Antragstellung ist ab 23. August bis zum 31.Oktober 2021 nur auf dieser Website möglich. 

Der Verein GoVolunteer hat eine Beratungshotline eingerichtet und bietet Unterstützung bei der Antragstellung: Tel: 030 921 077 860,  www.govolunteer.com/soforthilfe
Weitere Informationen finden Sie fortlaufend auch auf dem Engagementportal bürgeraktiv (www.berlin.de/buergeraktiv).
Aus der Pressemitteilung vom 20.08.2021: Am 23. August startet die Soforthilfe X 2.0 für Vereine und Organisationen - Berlin.de

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Wege zur Prävention und Verfolgung von Gewaltstraftaten gegenüber Pflegebedürftigen, Forschungsprojekt PaRis

Abschlussveranstaltung

„Der Schutz pflegebedürftiger und damit besonders vulnerabler Menschen vor Gewalt ist für die Polizei ein wichtiges Anliegen. Daher arbeiten das Landeskriminalamt Berlin und die Deutsche Hochschule der Polizei in Münster seit mehr als zwei Jahren mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung in Berlin im Forschungsprojekt PaRis – Pflege als Risiko zusammen. In diesem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt entwickeln wir praxisrelevante Strategien und Lösungsansätze, um Strukturen für eine sichere und gewaltfreie Pflege zu schaffen. (…) Im Dezember 2021 wird das Projekt PaRis abgeschlossen. Zu diesem Anlass organisieren wir eine Abschlussveranstaltung, auf der wir Ihnen die Projektergebnisse im Rahmen verschiedener Beiträge vorstellen und eine Podiumsdiskussion mit Expert*innen aus dem Handlungsfeld führen möchten".  (Veranstaltung in einem hybriden Format – mit einem kleinen Personenkreis vor Ort sowie einer virtuellen Übertragung für alle weiteren Teilnehmenden.)

Zu dieser Abschlussveranstaltung eingeladen sind sämtliche interessierte und thematisch betroffene Personen aus den Praxis- und Wissenschaftsfeldern „Gesundheit & Pflege“ sowie „Strafverfolgung“.

Abschlussveranstaltung am Dienstag, 07.12.2021 | 10 – 15 Uhr

Information und Kontakt: Clara.Ackermann@Polizei.Berlin.de | Chantal.Hoehn@DHPol.de
Forschungsprojekt: PaRis – Pflege als Risiko

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Nachbarschaftshilfe für Pflegebedürftige

„Lebendige Nachbarschaft bedeutet Kontakt und Begegnung, Unterstützung und Hilfe. Sich um Nachbarn zu kümmern ist für viele selbstverständlich. Ob eine Begleitung zum Arzt oder die Unterstützung beim Behördenbesuch, ob Hilfe beim Einkauf oder Begleitung beim Spaziergang, ein Gespräch oder Gesellschaft. Viele Pflegebedürftige, die so Anregung und Unterstützung erhalten, wollen sich dafür erkenntlich zeigen. 

Wenn Pflegebedürftige, die zu Hause leben, ehrenamtliche Hilfe durch ihre Nachbarschaft erhalten, dann kann dieses Engagement entschädigt werden.
Pflegebedürftige der Pflegegrade 1 bis 5 haben nach §45b SGB XI Anspruch auf 125 € im Monat. Dieser Entlastungsbetrag kann nun auch für die Nachbarschaftshilfe eingesetzt werden." (…)

Bei Fragen zu den kostenfreien Schulungen oder zu Ihrer Tätigkeit in der Nachbarschaftshilfe berät Sie das Projekt „Malteser Nachbarschaft“, Tel: 030 348 003 755, nachbarschaft.berlin@malteser.org 

Für weitere Fragen rund um die Pflege stehen Ihnen auch die Berliner Pflegestützpunkte zur kostenfreien Beratung zur Verfügung (Servicetelefon 0800 59 500 59, www.pflegestuetzpunkteberlin.de)“
Quelle: Flyer „Nachbarschaftshilfe für Pflegebedürftige“, Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

Informationen zur ehrenamtlichen Nachbarschaftshilfe finden Sie auf der Website der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Angebote zur Unterstützung im Alltag - Berlin.de

Allgemeine Informationen zur ehrenamtlichen Nachbarschaftshilfe (PuVO, §5a), Termine und die Kontaktdaten zu den Schulungsanbietern, diverse Vordrucke und den Flyer zum Download finden Sie auf der Website des Kompetenzzentrums Pflegeunterstützung: Nachbarschaftshelfer*in (www.pflegeunterstuetzung-berlin.de)

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Berliner Hausbesuche

Im Kontext der Rahmenstrategie 80plus verfolgt die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gelichstellung ein Vorhaben zur besseren Versorgung älterer Menschen in Berlin.

Der „Berliner Hausbesuch“ ist ein präventives Angebot für ältere Menschen, die auf vorhandene Angebote aufmerksam gemacht werden sollen, die sie in einem selbstbestimmten Leben im Alter unterstützen können. Es setzt vor der Pflegebedürftigkeit an und übernimmt eine Lotsen- und Brückenfunktion zu bestehenden Angebotsstrukturen im Bezirk. Es soll dabei helfen, ältere Menschen frühzeitig in die soziale Infrastruktur ihres Bezirkes einbinden. Das Projekt ist zunächst in zwei Bezirken (Charlottenburg-Wilmersdorf und in Lichtenberg ) gestartet. Hier wird allen Bürger*innen in ihrem 70. Lebensjahr in einem persönlichen Anschreiben das Angebot eines persönlichen Hausbesuches gemacht (auf Wunsch können auch telefonische Beratungsgespräche vereinbart werden).

Hier finden Sie das berlinspezifische Konzeption Präventiver Hausbesuche in der Pflege.
Quelle und weitere Informationen: https://www.berlin.de/sen/pflege/grundlagen/80plus/aktuelles/

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Erster Bericht zum Umsetzungsstand der Nationalen Demenzstrategie

Schwerpunktthema „Menschen mit Demenz und Angehörige in der Corona-Pandemie“

Im Juni 2021 hat sich die Steuerungsgruppe der Nationalen Demenzstrategie virtuell getroffen und den ersten jährlichen Bericht zum Umsetzungsstand der Nationalen Demenzstrategie abgenommen.
"Der Bericht zeigt, dass Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in besonderer Weise von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind. Auch die an der Versorgung und Begleitung von Menschen mit Demenz beteiligten Akteur*innen waren und sind im besonderen Maße gefordert. Vor diesem Hintergrund wurde in diesem Jahr das Schwerpunktthema „Menschen mit Demenz und Angehörige in der Corona-Pandemie“ für den Bericht gewählt."

Hier finden Sie den vollständigen Bericht zum Umsetzungsstand der Nationalen Demenzstrategie.
Quelle: https://www.nationale-demenzstrategie.de/aktuelles/artikel/erster-bericht-zum-umsetzungsstand-der-nationalen-demenzstrategie

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Wahlprüfsteine der Selbsthilfe zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses

Selbsthilfe und ihre systemrelevante Infrastruktur für ein soziales und lebenswertes Berlin stärken und ausbauen - Anliegen, die Selko e.V. an die Berliner Parteien geschickt hat:

"Wie wichtig die Selbsthilfe als vierte Säule des Gesundheitssystem ist und welchen wesentlichen Beitrag sie zu einem lebenswerten Berlin leistet, hat sich gerade in diesen Krisenzeiten wieder gezeigt. Der Ansatz der Selbsthilfe ist eine wichtige Ergänzung zu bestehenden Angeboten im Gesundheitssystem. SELKO–Verein zur Förderung von Selbsthilfe-Kontaktstellen e. V. befragt als Dachverband der Berliner
Selbsthilfekontaktstellen und Kontaktstellen PflegeEngagement die Parteien, was sie in der Regierungsverantwortung oder als parlamentarische Opposition für die Förderung selbsthilferelevanter
Belange und für die Selbsthilfekontaktstellen tun wollen. Wahlprüfsteine:

• Wie planen Sie die Selbsthilfe und ihre systemrelevante Infrastruktur für ein soziales, lebenswertes
Berlin zu stärken und auszubauen?
• Inwiefern setzen Sie sich für die Selbsthilfekontaktstellen, die Kontaktstellen PflegeEngagement und die
Selbsthilfegruppen ein, damit die Digitalisierung auf Landesebene gefördert wird?
• Wie wollen Sie sich dafür einsetzen, dass das Thema Selbsthilfe in Ausbildung und Lehre von Sozial-und
Gesundheitsberufen sowie der Forschung verankert wird?
• In welchem Umfang planen Sie die finanzielle Förderung von Selbsthilfekontaktstellen und
Kontaktstellen PflegeEngagement aus Landesmitteln?

Vier Patienten haben bisher geantwortet: Bündnis 90/Grüne Die Linke SPD FDP. Die Antwort der CDU steht noch aus."

Quelle: https://www.sekis-berlin.de/fileadmin/files/selko/downloads/News/SEKIS_Newsletter_Oktober_2021.pdf

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Organisierte Besuchsreihe in Berliner Pflegeeinrichtungen für ältere lesbische und frauenliebende Frauen

Die Fachstelle LSBTI*, Altern und Pflege bietet eine neue Besuchsreihe in ambulanten und stationären Einrichtungen aus dem Bereich Pflege, Gesundheit und Versorgung an, die sich insbesondere an (ältere) lesbische bzw. frauenliebende Frauen richtet. Die Besuchsreihe greift Fragen rund um die Themen Alter, Hilfebedarfe und LSBTI* auf: "Wie kann würdevolles Leben im Alter möglichst selbstbestimmt gestaltet werden? Welche unterschiedlichen Betreuungs- und Versorgungsmöglichkeiten gibt es, wenn es zur Pflegebedürftigkeit kommt? Was heißt es, wenn eine Pflegeeinrichtung LSBTI*-sensibel ist?"
 

Quelle und weitere Informationen: https://schwulenberatungberlin.de/

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Vierte Corona-Welle: Pflegebevollmächtigter fordert Fokus auf pflegende Angehörige

Bisher waren pflegende Angehörige während der Corona-Pandemie häufig auf sich allein gestellt und mussten Herausforderungen oft ohne professionelle Unterstützung bewältigen. Deshalb fordert der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, in einem Positionspapier dazu auf, für die jetzt laufende vierte Welle der Pandemie die richtigen Schlüsse zu ziehen und die Bedürfnisse Pflegebedürftiger und pflegende Angehöriger stärker in den Fokus zu nehmen. Hierunter fällt auch die Forderung, dass Tages-, Kurzzeit- und Verhinderungspflege für Betroffene und pflegende Angehörige so weit wie möglich verfügbar bleiben.

Hier finden Sie das Positionspapier zu Pflege & Corona: Jetzt die richtigen Schlüsse ziehen!
Quelle: https://www.pflegebevollmaechtigter.de/details/pflege-corona-jetzt-die-richtigen-schluesse-ziehen.html
 

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Kontaktstellen PflegeEngagement

„Der Austausch in der Gruppe fehlt!“ - Ehrenamtliche Gruppenbegleitung in Pandemiezeiten

Ehrenamtliche Gruppenbegleiter*innen moderieren und begleiten Gesprächsgruppen für pflegende Angehörige. Sie sehen sich in Pandemiezeiten vor besondere Herausforderungen gestellt. Dieser Erfahrungsbericht vom April 2021 gibt einen aktuellen Einblick in ihr Engagement in der PflegeSelbsthilfe. Er basiert auf Gesprächen mit zwei Gruppenbegleiter*innen der Kontaktstelle PflegeEngagement Reinickendorf.

Wie ist die aktuelle Situation der pflegenden Angehörigen in euren Gruppen?
Die Pflegesituation ist durch die Pandemie insgesamt schwieriger geworden und die physische und psychische Belastung der Angehörigen stark gestiegen. "Es gibt wenig Möglichkeiten der Entlastung oder es ist schwer, das überhaupt zu organisieren. Und durch die wegfallenden oder eingeschränkten Gruppentreffen [ist] auch weniger Gelegenheit zum Austausch in der vertrauten Gruppe.“
Die Isolation der pflegenden Angehörigen ist noch größer geworden als durch die Pflegesituation ohnehin schon. Möglichkeiten, etwas zu unternehmen, um dem Alltag zu entfliehen, fehlen.  „Gerade bei Älteren gibt es zudem das Gefühl, ein Teil des Lebens wird durch die Einschränkungen genommen, den man nicht nachholen kann, z.B. die Entwicklung der Enkel, Treffen mit Freunden.“ „Manche haben Depressionen aufgrund der Verschlechterung der allgemeinen Lebensqualität durch die Pandemie und keine richtige Perspektive, wann sich das ändert.“
In zwei Gruppen sind in den letzten Monaten mehrere Angehörige verstorben. Neben Trauer und  Einsamkeit muss nun auch viel Organisatorisches bewältigt werden: „Über die Bürokratie beklagen sich viele pflegende Angehörige. Zudem fehlt es, durch die aktuelle Situation, an Unterstützung. Direkte Unterstützung gibt es in der Regel im Internet. Ältere Menschen werden hier benachteiligt, da sie oft keinen Internetanschluss besitzen bzw. sie keine Erfahrungen mit diesem Medium haben.“ Insgesamt wird in der aktuellen Situation deutlich, welch vielfältige Unterstützung die Gesprächsgruppen bieten können: indem sie persönliche Kontakte mit Gleichbetroffenen ermöglichen, Selbstwirksamkeit und Selbstsorge befördern und auch Informationen niedrigschwellig zugänglich machen.

Wie haltet ihr den Kontakt zu den Gruppenteilnehmer*innen in der Pandemie?
Wenn Gruppentreffen nicht möglich sind, hat sich vor allem der telefonische Kontakt bewährt. Es sei eine Möglichkeit, Kontakt mit den Einzelnen zu halten, aber auch die Gruppe zusammenhalten zu können. Die Teilnehmenden freuen sich, dass „sich jemand kümmert, und ein Gruppenbegleiter ist sich sicher, „ohne die Telefonate gäbe es die Gruppe nicht mehr“. Der Kontakt mit den Einzelnen ist jetzt intensiver. Es wird aber auch versucht, den Kontakt der Gruppenteilnehmer*innen untereinander zu initiieren und z.B. Telefonate und Spaziergänge anzuregen.
Einige Gruppen können sich weiterhin vor Ort treffen, allerdings geteilt in zwei Kleingruppen, die im Wechsel stattfinden. Die Teilnehmenden sind froh, dass die Treffen überhaupt weitergehen können, wenn auch weniger häufig als sonst. Auch wird „das ganze Drumherum als umständlich empfunden, der Abstand, das Lüften, das Desinfizieren und Maskentragen.“ Die Verständigung mit Maske ist insbesondere für Menschen mit Hörbeeinträchtigung erschwert.

Was wünscht ihr euch für eure Gruppe?
Die Einzelkontakte zu den Mitgliedern während der Pandemie zu pflegen, hat die Gruppe zusammengehalten, aber die Mitglieder sehnen sich nach Gruppentreffen, „weil sie in der Gruppe einfach mehr voneinander profitieren, da gibt es mehr Input für alle“. Sie hoffen, bald wieder „eine lebendige Gruppe zu sein, in der Teilnehmer*innen untereinander Kontakt haben und Begegnungen auch außerhalb der Gruppentreffen stattfinden“. Während der Pandemie sind auch neue Mitglieder hinzugekommen, mit denen der Austausch bisher nur telefonisch stattfinden konnte. Sie endlich auch persönlich kennenzulernen und in der Gruppe zu begrüßen, wird baldmöglichst erhofft.

Zusammengestellt von Sabine Freigang & Christine Gregor | Kontaktstelle PflegeEngagement Reinickendorf

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„Reden ist Gold - Hier kommen pflegende Angehörige zu Wort!“ - Erfahrungsbericht zur Veranstaltung

Zum bundesweiten Aktionstag pflegender Angehöriger fand am 8. September 2021 in Berlin im Bezirk Mitte die Veranstaltung „Reden ist Gold - Hier kommen pflegende Angehörige zu Wort!“ statt. Veranstalter war die Kontaktstelle PflegeEngagement Mitte.

Es ging darum, pflegende Angehörige in einem geschützten Rahmen zusammenzubringen und zum Erfahrungsaustausch einzuladen. Zwei pflegende Angehörige waren an der Vorbereitung der Veranstaltung beteiligt. Das Motto wurde zum Programm!

Zur nachmittäglichen Runde im Haus Bottrop trafen sich 16 Personen. Es gab drei 30-45minütige Austauschrunden, jeweils eingeleitet durch ein Zitat und eine Eingangsfrage. Die Zitate entstammen dem Buch Wenn das Leben um Hilfe ruft von Annelie Keil. Es entwickelten sich intensive Gespräche, die selbst in den Pausen weitergingen. Folgende Fragestellungen standen im Mittelpunkt:

  • Angehörig sein - .Wie fühlt sich das jetzt für mich an? In dieser Lebensphase?
  • Was tut Ihnen als Pflegende gut? Was als Pflegebedürftige? Wie gelingt diese besondere
        Lebenskunst‘?
  • Was möchte ich aus meiner jetzigen Lebensphase unbedingt noch mitteilen? Erkenntnisse,
        Gedanken, Wünsche, die meine Freunde, Kinder, Enkel, ja die Gesellschaft unbedingt wissen
        sollten…

Auffällig war, dass das Thema „Angehörig sein“ sehr positiv bewertet wurde. Weiterhin wurde deutlich benannt, dass es wichtig ist, seine eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und diese auch dem Gegenüber mitzuteilen – selbst wenn dieser pflegebedürftig ist. Man ist kein schlechter Mensch, wenn man es nicht schafft, jemanden zuhause zu pflegen. Pflegende Angehörige sollten an künftigen Veränderungsprozessen beteiligt werden, anstatt Entscheidungen über ihre Köpfe hinweg zu treffen. Die Veranstaltung wurde von allen Teilnehmenden als äußerst positiv bewertet. Es kam vielfach der Wunsch auf, es solle künftig mehr solcher ansprechender Formate geben.

Autor: Sven Kirschke | Kontaktstelle PflegeEngagement Mitte

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Rollup-Ausstellung PflegeSelbsthilfe

Unterstützung für Angehörige in Berlin

Es ist uns mit dieser Ausstellung gelungen, anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Berliner Kontaktstellen PflegeEngagement die vielfältigen Angebote der PflegeSelbsthilfe abzubilden. Die aus 14 Rollups bestehende Ausstellung spiegelt die Vielfalt der Arbeit in den 12 Berliner Bezirken. Einleitend erläutern Daten anschaulich Hintergründe der häuslichen Pflege durch Angehörige. Die Entwicklung und die gesellschaftliche Relevanz der Kontaktstellen PflegeEngagement werden veranschaulicht. Jede Kontaktstelle stellt danach ihre bezirkliche Arbeit vor. Zitate von Angehörigen und Ehrenamtlichen zeigen die Bedeutung der Angebote. Lassen Sie sich von den Lösungsmöglichkeiten inspirieren, die pflegende Angehörige entwickeln, um Kraft zu schöpfen und sich zu entlasten. Gewinnen Sie einen Eindruck davon, mit welchen Themen sich ehrenamtlich Tätige in der PflegeSelbsthilfe beschäftigen.

Ausleihkonditionen
Wir bieten die 14 Rollups der Ausstellung zum kostenlosen Verleih an. Es kann jeweils nur die gesamte Ausstellung ausgeliehen und ausgestellt werden. Der Hin- und Rücktransport sollte von der ausleihenden Institution selbst organisiert werden. Wir freuen uns, wenn diese Ausstellung an vielen Orten gezeigt wird.

Bei Interesse wenden Sie sich an: pflegeselbsthilfe@sekis-berlin.de
Die virtuelle Ausstellung finden Sie unter: https://pflegeselbsthilfe-berlin.de/ausstellung/

Text: Arbeitsgemeinschaft RollUp | Kontaktstelle PflegeEngagement

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Ausstellung „PflegeSelbsthilfe“ in der Einkaufsstraße Wilmersdorfer Straße

Im Rahmen der "Woche goes Kiez" 2021 startete die Kontaktstelle PflegeEngagement Charlottenburg-Wilmersdorf gleich 2 Aktionen, um auf Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige aufmerksam zu machen. Gemeinsam mit den Berliner Pflegestützpunkten und dem Gerontopsychiatrischen Verbund präsentierte sie einen Teil ihrer Ausstellung „PflegeSelbsthilfe“ in der Einkaufsstraße Wilmersdorfer Straße. Die komplette Ausstellung war zwei Tage später in der Kiezstube in Charlottenburg-Nord zu sehen.
Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Arbeit der Kontaktstellen PflegeEngagement (KPE) und in die Situationen pflegender und betreuende Angehöriger. Sie füllt den Begriff der PflegeSelbsthilfe mit Leben und zeigt an konkreten Beispielen wie PflegeSelbsthilfe wirkt und wie positiv sie sich auf die Lebenssituation pflegender Angehöriger und pflegebedürftiger Menschen auswirken kann.
Auch auf der Straße und in der Kiezstube waren die Menschen berührt von den Erfahrungen Anderer. „Das spricht mir aus der Seele. Das hätte ich gebraucht. Ich habe mich ganz alleine durchgekämpft. Inzwischen ist mein Mann verstorben.“ erzählt uns eine ältere Frau.„Das brauche ich, mein Vater hat eine Demenz,“ sagt eine andere.
Wir merken: Es lohnt sich, auf die Straße zu gehen, von positiven Beispielen zu berichten und die PflegeSelbsthilfe und andere Unterstützungsangebote bekannt zu machen. Wir hoffen, dass wir einigen Angehörigen Mut machen konnten: Sich Unterstützung zu holen, eben nicht alleine zu kämpfen sondern gemeinsam. Mit anderen Menschen, die im selben Boot sitzen, die wissen wovon man spricht. Denn zusammen geht vieles leichter.

Die Ausstellung „PflegeSelbsthilfe“ wird im Februar 2022 im Rathaus Charlottenburg ausgestellt. Außerdem kann sie auch online betrachtet werden unter www.pflegeselbsthilfe-berlin.de/ausstellung
Alle Pflege-Selbsthilfe-Angebote der Berliner Kontaktstellen PflegeEngagement finden Sie unter www.pflegeselbsthilfe-berlin.de

Autorin: Tatjana Stickel | KPE Charlottenburg-Wilmersdorf

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Für folgende Gesprächsgruppen suchen wir noch neue Teilnehmende:

Angehörigencafé Häusliche Pflege Borsigwalde

Sie pflegen Ihre*n Partner*in zu Hause? Ihre Mutter lebt noch alleine, benötigt aber immer öfter Ihre Hilfe und Betreuung? Sie sind berufstätig und fragen sich, wie Sie die Pflege zuhause stemmen sollen?
Dann sind Sie genau richtig in dieser Gesprächsgruppe. Hier können Sie über Ihre Erfahrungen sprechen, Fragen stellen und sich austauschen. Eine Ehrenamtliche begleitet die Gruppe. Die Teilnahme ist kostenlos.

Zeit: jeden 1. Mittwoch im Monat | 18-20 Uhr
Ort: Ev. Kirchengemeinde Tegel-Borsigwalde, Tietzstr. 34 | 13509 Berlin
Anmeldung: Tel: 030 41 74 57 52 | E-Mail: pflegeengagement@unionhilfswerk.de
Kosten: kostenfrei

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Angehörigencafé Demenz

Gesprächsgruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz

Das Thema Demenz und Veränderungen, die pflegende und betreuuende Angehörige im Alltag mit Menschen mit Demenz erleben, stehen hier im Fokus. Die Teilnehmenden teilen Sorgen und Ängste und geben sich Hilfestellung und Mut. Sie finden Unterstützung und Verständnis und werden gehört.

Zeit: jeden 1. und 3. Montag im Monat | 10-12 Uhr
Ort: Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum | Eichhorster Weg 32 | 13435 Berlin
Anmeldung: Tel: 030 41 74 57 52 | E-Mail: pflegeengagement@unionhilfswerk.de
Kosten: kostenfrei

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Angebote zur Unterstützung im Alltag

Umwandlung der Pflegesachleistungen

Zum 1. Juli 2021 trat das Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG) in Kraft. Hierin wurde  § 45 a Abs. 4  dahingehend geändert, dass eine vorherige Antragstellung auf Umwandlung des Sachleistungsbetrages zur Kostenerstattung für die Leistungen der Angebote zur Unterstützung im Alltag entfällt. Eine Kostenerstattung erfolgt nunmehr gegen Vorlage entsprechender Belege.  

„§ 45 a Absatz 4 wird wie folgt geändert,

a) Satz 3 wird durch die folgenden Sätze ersetzt:
„Zur Inanspruchnahme der Umwandlung des ambulanten Sachleistungsbetrags nach Satz 1 bedarf es keiner vorherigen Antragstellung. Die Anspruchsberechtigten erhalten die Kostenerstattung nach Satz 1 bei Beantragung der dafür erforderlichen finanziellen Mittel von der zuständigen Pflegekasse oder dem zuständigen privaten Versicherungsunternehmen sowie im Fall der Beihilfeberechtigung anteilig von der Beihilfefestsetzungsstelle gegen Vorlage entsprechender Belege über Eigenbelastungen, die ihnen im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme der Leistungen der Angebote zur Unterstützung im Alltag entstanden sind.“

b) Nach dem bisherigen Satz 5 wird folgender Satz eingefügt:
„Ist vor der Auszahlung der Kostenerstattung nach Satz 1 für den jeweiligen Kalendermonat bereits mehr Pflegegeld oder anteiliges Pflegegeld an den Pflegebedürftigen ausgezahlt worden, als er nach Berücksichtigung des Betrages der zu erstattenden Aufwendungen beanspruchen kann, wird der Kostenerstattungsbetrag insoweit mit dem bereits ausgezahlten Pflegegeldbetrag verrechnet.“

Im bisherigen Satz 6 wird die Angabe „5, 7 und 8“ durch die Wörter „5 und 7 bis 9“ ersetzt“

Hier finden Sie den kompletten Gesetzestext des GVWG.
Quelle: https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2021/0501-0600/511-21.pdf?__blob=publicationFile&v=1

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Pflegerettungsschirm und Entlastungsbetrag verlängert

Nach Landesrecht anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag haben die Möglichkeit, coronabedingte Mehraufwendungen und Mindereinnahmen zu kompensieren. Der Pflegerettungsschirm wurde bis zum 31.12.2021 verlängert (§150 Abs. 1 bis 5b).

Ebenfalls verlängert wurde die Übertragbarkeit von nicht verbrauchten Mitteln für Angebote zur Unterstützung im Alltag (§45b SGB XI) aus den Jahren 2019 und 2020 bis zum 31.12.2021. Leistungsbeträge, die in den Jahren 2019 und 2020 nicht verbraucht wurden, können also noch bis zum 31.12.2021 übertragen werden.

Kostenerstattungen von pandemiebedingten Mehrausgaben und Mindereinnahmen können wie bisher beantragt werden unter pflegeeinrichtung@barmer.de.

Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Verordnungen/Verordnungsentwurf_Verlaengerung_Massnahmen_pflegerische_Versorgung_SARS-CoV-2.pdf und
https://www.bundesrat.de/SharedDocs/TO/1008/tagesordnung-1008.html?cms_topNr=56#top-56

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Veranstaltungen

berlinweite Veranstaltungen

„resonare“ – ein Musikprojekt für Menschen mit Demenz und Ihre Angehörigen

„Gemeinsames Musizieren bewegt den Geist und macht fröhlich. In resonare-Singgruppen wird für Menschen mit Demenz und Ihre Angehörigen ein Erfahrungsraum geschaffen, in dem sie gemeinsam die Wirkung von Musik auf das Erinnerungsvermögen und ihre ausgleichende emotionale Kraft erleben können ... Mit dem resonare-Musikprojekt will die Komische Oper Berlin einen aktiven Beitrag zur Enttabuisierung von demenziellen Erkrankungen und zur Wertschätzung von Angehörigenarbeit leisten.“ (Flyer Musikprojekt resonare)

Infos und Anmeldung

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Online-Fachtagung der Selbsthilfe in Berlin

Termin: Donnerstag, 18.11.2021 | 15-109 Uhr
Ort: digital
Anmeldung: http://www.paritaet-berlin.de/index.php?id=1774
Kosten: kostenfrei

Die Pandemie hat vieles verändert, auch die Selbsthilfe ist betroffen. Persönliche Treffen in größeren Gruppen waren lange schwierig. Virtuelle Treffen sind heute Normalität, aber für viele auch eine große Herausforderung. Die Pandemie und die Coronamaßnahmen haben die Zahl der Betroffenen von psychischen Krisen erhöht und COVID-19 ist ein neues Krankheitsbild.

Wie ist die Selbsthilfe bisher durch die Pandemie gekommen?
Was gibt es jetzt zu tun, um die Selbsthilfe zu stärken?

Es gibt vier virtuelle Workshops zum Mitmachen:
1. Zusammenhalt mit Abstand – Gruppentreffen in Pandemiezeiten
2. Pflegende Angehörige und Corona – (wie) kann Selbsthilfe unterstützen?
3. Seelische Gesundheit - Auswirkungen der Pandemie
4. Digitalisierung und Selbsthilfe
Das Programm wird in Gebärdensprache gedolmetscht
durch den Kommunikationsfonds der LV Selbsthilfe Berlin,
gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen im Land Berlin.

Quelle und weitere Infomationen zur Fachtagung der Selbsthilfe in Berlin

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bezirkliche Veranstaltungen im Oktober

Bestattungsvorsorge

Termin: Donnerstag, 28.10.2021 | 16-17.30 Uhr
Referent*in: Jochen Hohmann
Ort: Villa Mittelhof | Königstraße 42-43 | 14167 Berlin
Anmeldung: Tel: 030 80 19 75 38 | E-Mail: kpe@mittelhof.org
Kosten: kostenfrei

Was wünsche ich mir für meine oder die Bestattung einer mir nahestehenden Person, wie kann ich mitgestalten, worauf muss ich achten - Vorsorge solange die „Welt noch in Ordnung ist“.

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Ich pflege... und wo bleibe ich?

Termin: Dienstag 05.10.2021 (8 Wochen in Folge | immer dienstags) | 16-18 Uhr
Referent*in: Angela Kernke und Julia Giese
Ort: Stadtteilzentrum Pankow
Anmeldung: Tel: 030 499 87 09 11
Kosten: kostenfrei

Worksop-Reihe zur Unterstützung der eigenen balance in der Häuslichkeit

Bei der Pflege eines Angehörigen kann es passieren, dass man selbst das Gleichgewicht verliert. In acht aufeinander aufbauenden Modulen werden Herausforderungen in der Pflegesituation besprochen. Die Workshop-Reihe zeigt Möglichkeiten der Bewältigung auf und bietet Austausch mit Gleichbetroffenen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Im Rahmen eines Vorgespräches lassen sich offene Fragen klären.

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bezirkliche Veranstaltungen im November

Informationen der Pflegerechtsberatung der Berliner Verbraucherzentrale: Ambulante und stationäre Pflegeverträge- Tipps für Verbraucher*innen

Termin: Dienstag, 02.11.2021 | 10-11 Uhr
Referent*in: Pflegerechtsberatung
Ort: Villa Mittelhof | Königstraße 42-43 | 14167 Berlin
Anmeldung: Tel: 030 80 19 75 38 | E-Mail: kpe@mittelhof.org
Kosten: kostenfrei

Es gibt zahlreiche Optionen, wie die Pflege organisiert werden kann. Beim Abschluss von Verträgen mit Pflegediensten oder Heimbetreibern sind Pflegebedürftige oder die Angehörigen oft mit ihren Fragen allein auf sich gestellt. Worauf sollten Sie achten?

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Alles über Testament und Erbrecht

Termin: Mittwoch, 03.11.2021 | 16-17.30
Referent*in: Klaus Striewe
Ort: Villa Mittelhof | Königstraße 42-43 | 14167 Berlin
Anmeldung: Tel: 030 80 19 75 38 | E-Mail: kpe@mittelhof.org
Kosten: kostenfrei

Informationen über gesetzliche Erbfolge, Pflichtteilsrecht, Berliner Testament, Erbvortrag. Leitung Klaus Striewe, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Erbrecht.

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Trickbetrugstaten zum Nachteil von Senior*innen

Termin: Freitag, 05.11.2021 | 10-11.30 Uhr
Referent*in: Mitarbeiter*in des Landeskriminalamtes, Zentralstelle für Prävention
Ort: Villa Mittelhof, Königstraße 42-43 | 14167 Berlin
Anmeldung:Tel: 030 80 19 75 38 | E-Mail: kpe@mittelhof.org
Kosten: kostenfrei

Sie erhalten Ratschläge und Tipps, wie man Räuber*innen, Dieb*innen und Betrüger*innen ein “Schnippchen” schlagen kann.

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Vorsorge treffen… aber wie?

Termin: Montag, 08.11.2021 | 16-18 Uhr
Referent*in: Marie Schäffler, HVD Betreuungsverein Reinickendorf
Ort: Kontaktstelle PflegeEngagement Reinickendorf | c/o Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum | Eichhorster Weg 32 | 13435 Berlin
Anmeldung: Tel: 030 41 74 57 52 | E-Mail: pflegeengagement@unionhilfswerk.de
Kosten: kostenfrei

Wer soll für mich entscheiden, wenn mein Gesundheitszustand eigene Entscheidungen nicht mehr zulässt? Welchen medizinischen Behandlungen und Therapien möchte ich mich unterziehen und welchen auf keinen Fall?
In der Veranstaltung wird über die Möglichkeiten informiert, selbst beizeiten Vorsorge zu treffen: Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung.
Wo sind z.B. die Unterschiede, wie schreibe ich eine Vorsorgevollmacht, wo bewahre ich sie auf? Es gibt Raum für Ihre Fragen.

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Entspannung mit Klang - Verschiedenste Klanginstrumente lassen sie zur Ruhe kommen

Termin: Mittwoch, 10.11.2021 | 10-11 Uhr
Referent*in: Julia Giese
Ort: Stadtteilzentrum Pankow, Bewegungsraum unter dem Dach
Anmeldung: Tel: 030 499 8709 11
Kosten: kostenfrei

 Innere Ruhe und das seelische Gleichgewicht erden durch eine Klangdarbietung gestärkt und Selbstheilungskräfte des Körpers und angeregt. Die Klangdarbietung eignet sich zur Stressbewältigung.

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Probleme am Arbeitsplatz? Hilfe für pflegende Angehörige

Termin: Do 11.11.2021 | 18-20 Uhr
Referent*in: Ellen Thormann (Blaufeuer Berlin)
Ort: Villa Mittelhof, Königstraße 42-43, 14167 Berlin
Anmeldung: Tel: 030 80 19 75 38 | E-Mail: kpe@mittelhof.org
Kosten: kostenfrei

Angehörige sind im Beruf und im Privatleben dauerhaft belastet. Das wirkt sich oft am Arbeitsplatz aus. Blaufeuer bietet individuelle Beratung und Hilfe, um Probleme bei der Arbeit zu lösen.

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Unterstützungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige

Termin: Mittwoch, 16.11.2021 | 16-18 Uhr
Referent*in: Angela Kernke
Ort: Stadtteilzentrum Pankow, Gruppenraum, 2. OG
Anmeldung: Tel: 030 499 8709 11
Kosten: kostenfrei

Hier erfahren sie erste Schritte, was muss ich tun, wenn ich in die Situation komme und meinen Angehörigen pflege. Welche Unterstützungsangebote gibt es und wie kann ich sie nutzen.

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bezirkliche Veranstaltungen im Dezember

Erzählcafé - „Oh, es riecht gut!“

Termin: Montag, 13.12.2021 | 16.30-18 Uhr
Referent*in: Guido Ditges
Ort: Gryphiusstraße 16 | 10245 Berlin
Anmeldung: Tel: 030 70 71 68 69 | E-Mail: kpe@volkssolidaritaet.de
Kosten: kostenfrei

Düfte, die mein Leben begleiten.

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bezirkliche Veranstaltungen im Januar

Erzählcafé - "Heut ist ein wunderschöner Tag"

Termin: Montag, 10.01.2022 | 16.30-18 Uhr
Referent*in: Guido Ditges
Ort: Gryphiusstr 16 | 10245 Berlin
Anmeldung: Tel: 030 70 71 68 69 | E-Mail: kpe@volkssolidaritaet.de
Kosten: kostenfrei

Willkommen in einem neuen jahr. Meine Ziele und Vorhaben 2022.

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Café Kontakt - Schon informiert über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht?

Termin: Mittwoch, 19.01.2022 | 15-17 Uhr
Referent*in: Susanne Rehberg (Leiterin des ambulanten Hospizdienstes der Volkssolidarität)
Ort: Nachbarschaftstreff WIR IM KIEZ | Koppenstraße 62 | 10243 Berlin
Anmeldung: Tel: 030 70 71 68 69 | E-Mail: kpe@volkssolidaritaet.de
Kosten: kostenfrei

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Publikationen

Arbeitshilfe: Digital durchstarten in der Selbsthilfe!

12 Impulse aus der gleichnamigen Online-Veranstaltungsreihe

Mit der Veranstaltungsreihe „Digital durchstarten in der Selbsthilfe!“ hat die Selbsthilfeakademie Sachsen im Frühjar 2021 eine Online-Fachveranstaltung für die Selbsthilfe in ganz Sachsen durchgeführt. Die daraus entstandenen Impulse, die als kompakter Wegbeleiter für die digitale Selbsthilfearbeit dienen, sind in einer Arbeitshilfe zusammengefasst worden.

Hier finden Sie die Arbeitshilfe "Digital durchstarten in der Selbsthilfe"
Quelle: https://www.selbsthilfeakademie-sachsen.de/aktuelles/detail/arbeitshilfe-digital-durchstarten-in-der-selbsthilfe/

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Pflege-Report 2021

Sicherstellung der Pflege: Bedarfslagen und Angebotsstrukturen

"Der Pflege-Report, der jährlich in Buchform und als Open-Access-Publikation erscheint, rückt im Schwerpunkt 2021 die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in den Fokus, die erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit und den Lebensalltag von Pflegebedürftigen hat. Die Pandemie verstärkt die seit langem beobachteten Effekte unzureichender Versorgungsstrukturen und fehlender Interessenvertretung von Pflegekräften wie auch pflegender Angehöriger. Der zweite Teil des Pflege-Report 2021 greift daher die Frage auf, wie die Pflege perspektivisch sichergestellt werden kann. Fünf Fachbeiträge beleuchten die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie für die Langzeitpflege. Analysiert werden, u. a.: Betroffenheit von stationär Langzeitpflegebedürftigen, Medizin-Ethische Einordnung der COVID-Maßnahmen für Pflegebedürftige, Belastungen von Pflegebedürftigen und Angehörigen, Betriebliches Gesundheitsmanagement unter Pandemiebedingungen. Weitere elf Fachbeiträge zu bestehenden Herausforderungen und nötigen Reformen mit Blick auf die Sicherstellung der Versorgung fokussieren weitere Themen.
Zudem präsentiert der Pflege-Report empirische Analysen zur Pflegebedürftigkeit in Deutschland sowie zur Inanspruchnahme verschiedener Pflegeformen. Ein besonderer Fokus gilt der gesundheitlichen Versorgung in der ambulanten Pflege und im Pflegeheim."

Open Access: https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2F978-3-662-63107-2.pdf

Quelle und weitere Informationen: https://www.wido.de/publikationen-produkte/buchreihen/pflege-report/2021/

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Handbuch Pflege

Hilfe organisieren: Anträge, Checklisten, Verträge, 1. Auflage 2021

Das Handbuch Pflege gibt einen guten Überblick und praktische Hilfen für den Alltag, um mögliche Probleme im Vorfeld abzufangen. Die Darstellung pflegerischer Grundlagen und Möglichkeiten sind Schwerpunkt. Das Buch eignet sich sowohl für den Alltag zu Hause als auch in Einrichtungen und ist nach der Häufigkeit von vorkommenden Fragestelltungen gegliedert. Ein detailliertes Schlagwortverzeichnis ermöglicht dabei einen schnellen Zugriff auf relevante Themen und Probleme. Auch umfassende Informationen zu Rechtsgrundlagen rund um Pflegeversicherung und Hilfsmittelverordnung werden dargelegt und helfen bei der Klärung grundsätzlicher Fragen.

Quelle: https://www.ratgeber-verbraucherzentrale.de/gesundheit-pflege/handbuch-pflege-46009130

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NAKOS Info 123: Chronisch krank während der Pandemie

Selbsthilfe zwischen Solidarität und Selbstvertretung

Die Corona-Pandemie zeigt, dass sich unterschiedliche Problematiken und verscheidene Bedürfnisse einzelner Akteur*innen ergeben. Dies gilt auch für die Selbsthilfelandschaft. Unter dem Schwerpunktthema „Chronisch krank während der Pandemie. Selbsthilfe zwischen Solidarität und Selbstvertretung“ sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift NAKOS INFO 15 Beiträge veröffentlicht, die Einblicke in die Selbsthilfearbeit während der Pandemie präsentieren.

Quelle: https://www.nakos.de/service/fachpublikationen/nakos-info/

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Über den Tellerrand geschaut ...

Podcast Echte Stimmen

Der Berliner Selbsthilfe Podcast

Die Podcastreihe greift Themen, die Menschen in der Selbsthilfe beschäftigen und bewegen auf - sei es der Umgang mit psychosozialen Themen und Erkrankungen, wie Depressionen, Suchterkrankungen oder auch körperliche Beeinträchtigungen. Die einzelnen Podcastfolgen gewähren Ihnen einen authentischen Einblick in die Berliner Selbsthilfewelt mit ihrer oft unterschätzten Vielfalt. Hier erfahren Sie mehr über den gesellschaftlichen Wert von Selbsthilfegruppen ebenso wie über die verschiedenen Formen der Selbsthilfe mit inspirierenden Menschen.

Quelle und weitere Informationen: https://www.echte-stimmen.de/

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Rechtsverordnungen und Richtlinien zur Förderung der Selbsthilfe

Aktualisiert: Rechtsverordnungen und Richtlinien zur Förderung der Selbsthilfe gemäß § 45d Satz 1 SGB XI in den Bundesländern und kommunalen Gebietskörperschaften

„Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG) hat die Übersicht über die gesetzlichen Rahmenvereinbarungen zu § 45d Satz 1 SGB XI auf Landesebene aktualisiert und erweitert. Außerdem hat die DAG SHG Informationen zur Förderung der gemeinschaftlichen Selbsthilfe bezogen auf die Pflegeversicherung aktualisiert.“

Hier finden Sie die Rechsverordnungen und Richtlinien

Quelle und weitere Informationen: NAKOS, https://www.nakos.de/informationen/foerderung/pflege/

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Erasmus+ Projekt „Brigde the Gap“

Neue Kurzinfo über soziale Teilhabe älterer Menschen im digitalen Zeitalter

Was bedeutet die Digitalisierung für ältere Menschen? Wie können digitale Medien ihnen helfen, am sozialen Leben teilzuhaben? Welche Hürden gibt es? Mit dieser und weiteren Fragen befasst sich eine neue Kurzinfo des Erasmus+ Projekts „Bridge the Gap“. Die Kurzinfo richtet sich an Organisationen und Akteur*innen, die die soziale und digitale Teilhabe älterer Menschen in den Fokus rücken. Mit dem Projekt zielt das ISIS Institut für Soziale Infrastruktur und seine europäischen Partnerorganisationen an, ältere Menschen dabei zu unterstützen, digitale Medien selbstbestimmt zu nutzen und ihr Lebensumfeld mitzugestalten. 

Hier finden Sie die Kurzinformation zu Bridge the Gap

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Dieser Newsletter geht an E-Mail-Adressen der Berliner Einrichtungen zur Pflegeunterstützung und Interessierte. Für die Inhalte der Beiträge, Angebote und die Informationen sind die jeweiligen Autor*innen und Veranstalter*innen verantwortlich.

Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung
Verantwortlich: Anke Buchholtz-Gorke
Bismarckstraße 101
10625 Berlin
Tel. 030 - 890 285 32
Fax 030 - 890 285 40
kompetenzzentrum@sekis-berlin.de
www.pflegeunterstuetzung-berlin.de

Gefördert wird das Kompetenzzentrum durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, die Landesverbände der Pflegekassen in Berlin und dem Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.

Das Kompetenzzentrum ist ein Projekt von SELKO – Verein zur Förderung von Selbsthilfe Kontaktstellen e. V.