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Newsletter #02 - Juni bis September 2022

Inhaltsverzeichnis
» Neues aus dem Kompetenzzentrum
» Digitalisierung, Depression & Hitzeschutz
» Aktuelles
» Ehrengala für pflegende Angehörige
» Besserer Schutz der Menschenrechte Älterer
» Ältere Menschen stärken: Lisa Paus übernimmt Leitung des Bundesseniorenministeriums
» Studie: Rechte älterer Menschen in der europäischen Rechtsprechung
» Hitzeschutz für Berlin: Aktionsbündnis zum Schutz der Gesundheit im Sommer
» Informations- und Kommunikationstechnologien für Ältere
» Online-Schulung: Altersdepression für Fachkräfte und pflegende Angehörige
» LSBTI*-Sensibilisierung der Berliner ehrenamtlichen Besuchsdienste
» Demenz: Pflegende Angehörige über Beratungs- und Schulungsangebote informieren
» Senior*innennetz Berlin
» VdK-Pflegekampagne #Nächstenpflege
» Kontaktstellen PflegeEngagement
» Podcast-Reihe "Helfen schreibt Geschichte"
» Podcast: „Der KümmerKasten…“
» PflegeSelbsthilfe - Pflegende Angehörige erzählen von ihren Erfahrungen
» Fröhlicher Theaternachmittag für pflegende Angehörige mit den „Spätzündern“
» Teilnehmende für Gesprächsgruppen gesucht
» Angebote zur Unterstützung im Alltag
» Für die Pflege jetzt durchstarten!
» Studie des VdK: Häusliche Pflege am Limit – jede*r dritte pflegende Angehörige überfordert
» Pflegerettungsschirm verlängert
» Veranstaltungen
» berlinweite Veranstaltungen
» bezirkliche Veranstaltungen im Juni
» bezirkliche Veranstaltungen im Juli
» bezirkliche Veranstaltungen im August
» bezirkliche Veranstaltungen im September
» Publikationen
» Neue Publikation von "wir pflegen": Handlungsempfehlungen an die Politik
» Herausforderung angenommen! Unser neues Leben mit Demenz
» Broschüre „Trautes Heim“
» Kurzratgeber: Lebensmüdigkeit und Suizidalität bei älteren pflegebedürftigen Menschen
» Ältere Lesben und Schwule nach zwei Jahren Corona-Krise
» Diskriminierungserfahrungen von fürsorgenden Erwerbstätigen
» Über den Tellerrand geschaut ...
» "Care Table" begeistert Tagespflegegäste
» Health4Future – Fighting Long Covid - Ein Forschungsprojekt zu Long-Covid
» Digitaler Veranstaltungskalender zur Aktionswoche Selbsthilfe 2022

Neues aus dem Kompetenzzentrum

Digitalisierung, Depression & Hitzeschutz

Unseren letzten Newsletter begannen wir mit der Hoffnung, dass die Corona-Pandemie und Ihre Auswirkungen bald in den Hintergrund treten mögen. Heute können wir sagen, dass sich diese Hoffnung in den letzten Wochen zunehmend erfüllt und es in der Pflege-Selbsthilfe immer mehr persönliche Gruppentreffen und Arbeitstreffen oder Veranstaltungen im Präsenzformat gibt. Gerade von den pflegenden Angehörigen wurden persönliche Treffen herbeigesehnt und die pflegebedürftigen Menschen in den vielen Betreuungsgruppen der AUA genießen es, endlich wieder persönlich zusammenzukommen – und den Mitarbeitenden in den KPEn und AUAs geht es genauso!
Dennoch müssen wir im Blick behalten, dass Corona noch nicht vorbei ist. So hat RKI-Chef Lothar Wieler bereits Vorbereitungen und ein neues Infektionsschutzgesetz gefordert, da Fachleute mit steigenden Zahlen ab dem Herbst rechnen.
In den letzten zwei Jahren wurde deutlich, dass digitale Formate eine wichtige Rolle spielen um in Krisensituationen überhaupt miteinander in Kontakt treten und im Gespräch bleiben zu können. Digitalisierung ist zurzeit das Thema, welches von vielen Akteur*innen aufgegriffen wird und es wird verstärkt an Konzepten zur digitalen Befähigung gearbeitet, die geeignet sind, auch nicht technikaffine ältere Menschen zu erreichen. Hier zeigen die Erfahrungen, dass eine individuelle und persönliche Anleitung wichtig ist, um Hemmschwellen zu reduzieren, den Umgang mit Smartphone, Tablet oder PC zu erlernen und schließlich selbständig nutzen zu können.
Auch das Thema Depression und Lebensmüdigkeit bei älteren Menschen wird zunehmend in den Blick genommen. Informationsmaterialien und Online-Veranstaltungen werden veröffentlicht, die das Erkennen von depressiven Verstimmungen oder Krankheitssymptomen erleichtern sollen und Hilfestellung für den Umgang mit älteren depressiven Menschen geben, die zuhause wohnen und betreut werden (s.a. Hinweis unter „Berlinweite Veranstaltungen“ und „Publikationen“ in diesem Newsletter).
Abschließend möchten wir noch auf ein Thema hinweisen, dass gerade in dieser Jahreszeit relevant ist, nämlich den Hitzeschutz für ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Aktuell haben sich auf Initiative der Ärzt*innenkammer Berlin, der Senatsverwaltung für Gesundheit und der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. wichtige Akteur*innen zum Aktionsbündnis zusammengeschlossen, um Hitzeschutzmaßnahmen zu entwickeln. Gerade für pflegebedürftige Menschen und pflegende Angehörige ist es wichtig zu wissen, wie sie sich und andere bei Hitze schützen können. Hierzu zeigt der Beitrag von Nathalie Nidens in diesem Newsletter praktische Tipps für den Alltag auf.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer, bleiben Sie gesund und in Kontakt!

Text: Anke Buchholtz-Gorke (Projektleitung KPU)

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Aktuelles

Ehrengala für pflegende Angehörige

„Offenbar ist das, was ich seit vielen Jahren mache und für mich normal ist, doch etwas Besonderes“ sagt Herr S., einer der pflegenden Angehörigen, die am 14.05.22 im Roten Rathaus mit dem Berliner Pflegebären ausgezeichnet wurden. Es wird deutlich: es fällt den pflegenden Angehörigen schwer, im Mittelpunkt zu stehen und geehrt zu werden für etwas, dass für sie so selbstverständlich ist und aus Liebe und Verbundenheit zu ihren Angehörigen geleistet wird. Und dennoch sind alle sichtlich gerührt und glücklich über diese Wertschätzung, die ihnen an diesem Tag zu Teil wird.

8 pflegende Angehörige erhalten an diesem Samstag den Pflegebären, überreicht durch unsere regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey. Verschiedene Stimmen aus Politik und prominente Gesichter wie Eckard von Hirschhausen halten eine Laudatio und bringen ihre Wertschätzung für das Geleistete zum Ausdruck.

„Die pflegenden Angehörigen sind wie Frauenfußball“ sagt Prof. Christel Bienstein (Präsidentin des Deutschen Berufsverbandes für Pflegende). „Sie haben keine Fans.“ Das klingt hart, trifft aber den Kern der Sache. Fans der Angehörigen sind die Menschen, um die sie sich kümmern und das bleibt oft die einzige Motivation. Ihr Alltag ist oftmals so herausfordernd und kräftezehrend, dass keine Zeit für das Durchsetzen eigener Interessen und für politische Aktivitäten bleibt. Sie sind darauf angewiesen, dass sie von Anderen gesehen und ihre Interessen gestärkt werden. Umso wichtiger ist eine Veranstaltung wie die Ehrengala, die pflegende Angehörige in den Mittelpunkt stellt und dafür sorgt, dass sie gesehen werden.

Wir gratulieren den geehrten Angehörigen zum Berliner Pflegebären und dafür, dass sie stellvertretend für alle pflegenden Angehörigen den Herausforderungen der Pflege an diesem Tag ein Gesicht gegeben haben.

Text: Tatjana Stickel, Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung

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Besserer Schutz der Menschenrechte Älterer

Ergebnisse der 12. Sitzung der Offenen Arbeitsgruppe der UN

Die Offene Arbeitsgruppe zu Fragen des Alterns (OEWG-A) der Vereinten Nationen hat auf ihrer 12. Sitzung im April einen weiteren Schritt unternommen, um den Schutz der Menschenrechte Älterer voranzutreiben. Eine Vielzahl von Staaten hat sich in New York auf einen Fahrplan verständigt, der eine Entscheidung der internationalen Gemeinschaft über Instrumente und Maßnahmen zur Schließung der Lücken im internationalen Rechtssystem herbeiführen soll. Zivilgesellschaftliche Organisationen aus der ganzen Welt begrüßten den Schritt.

Quelle und weitere Informationen

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Ältere Menschen stärken: Lisa Paus übernimmt Leitung des Bundesseniorenministeriums

Am 25. April 2022 wurde die bisherige Finanz- und Wirtschaftspolitikerin Lisa Paul (Bündnis 90/ Die Grünen) im Bundestag als Bundesministerin für Familie, Senior*innen, Frauen und Jugend vereidigt. Paus hat angekündigt sich vor allem für mehr soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Auch in der Senior*innenpolitik will sie Einsamkeit vorbeugen und bekämpfen, die digitale Teilhabe älterer Menschen verbessern, Pflege und Beruf besser miteinander vereinbar machen und ein solidarisches Miteinander der Generationen fördern. Zu ihrem Amtsantritt erklärt sie: Ich bin davon überzeugt, dass eine starke Demokratie und soziale Gerechtigkeit maßgeblich sind, damit wir Krisen gut bewältigen. Gerade jetzt in Zeiten des Ukraine-Krieges und der anhaltenden Corona-Pandemie, kommt es mehr denn je darauf an, dass wir als Gesellschaft zusammenhalten.“

Quelle und Pressemitteilung vom 25.04.2022

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Studie: Rechte älterer Menschen in der europäischen Rechtsprechung

Im Lichte der weltweit steigenden Zahl älterer Menschen und der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie gewinnen die Diskussionen zur Stärkung der Rechte Älterer immer mehr an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesseniorenministerium (BMFSFJ) eine Studie über die Rechte älterer Menschen in Auftrag gegeben, welche die Entscheidungen und Urteile auf europäischer Ebene hinsichtlich der Rechte älterer Menschen und bezüglich Altersdiskriminierung beleuchten soll. Die Ergebnisse der Desktop-Studie sind jetzt erschienen.

Quelle
Download Studie

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Hitzeschutz für Berlin: Aktionsbündnis zum Schutz der Gesundheit im Sommer

Durch die Klimakrise steigt die Anzahl der Extremwetterereignisse an. Für Deutschland warnt der aktuelle Bericht des Weltklimarats besonders vor zunehmender Hitze [1]. Doch schon jetzt sind die Folgen der Klimakrise hierzulande deutlich spürbar: Modellrechnungen des Fachjournals The Lancet gehen davon aus, dass im Sommer 2018 mehr als 20 000 über 65-Jährige in Zusammenhang mit Hitze in Deutschland gestorben sind [2]. Vor allem Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen, Erkrankungen der Nieren und psychischen Erkrankungen sind gefährdet [3]. Und auch für Pflegepersonen nimmt die Belastung bei Hitze stark zu. Doch Deutschland ist nicht auf Hitzewellen vorbereitet. Der Deutschland Bericht (Policy Brief) des Lancet Countdown 2021 zeigte, dass sogenannte Hitzeaktionspläne bisher nur in wenigen Kommunen eingeführt worden sind und wichtige Gesundheitsakteur*innen außen vor lassen. Um diesen Missstand entgegen zu wirken, haben sich wichtige Beteiligte und Einrichtungen in Berlin zu dem Aktionsbündnis Hitzeschutz Berlin zusammengeschlossen. Die Initiative ging von der Ärzt*innenkammer Berlin, dem Senat für Gesundheit und der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG) aus. Im Mittelpunkt stehen zunächst kurzfristige Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit in diesem Sommer. Ab Herbst geht es dann um die Entwicklung von integrierten Hitzeschutzplänen für die nächsten Jahre. Auch das Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung gehört dem Hitzeschutzbündnis an, denn viele für Hitze anfällige Menschen können am ehesten über pflegende An- und Zugehörige sowie Nachbarschaftshelfer*innen erreicht werden.

Was können Sie tun, um sich selbst und pflegebedürftige Personen bei Hitze zu schützen?

1. Erkundigen Sie sich während Hitzewellen regelmäßig nach dem Wohlergehen der pflegebedürftigen
    Person – auch ein Anruf kann helfen!
2. Lassen Sie die Verträglichkeit von Medikamenten jetzt ärztlich prüfen. Lagern Sie Medikamente bei
    unter 25°C.
3. Verlegen Sie körperliche Aktivitäten und Erledigungen wenn möglich in die kühleren Morgen- und
    Abendstunden.
4. Halten Sie die Wohnung und den Körper möglichst kühl. Dunkeln Sie Fenster ab und halten sie
    tagsüber geschlossen. Leichte, luftige Kleidung, kühle Arm- und Fußbäder und feuchte Wickel können
    helfen.
5. Achten Sie darauf, ausreichend zu trinken und nehmen Sie leichte, wasserreiche Speisen wie kalte
   Suppen, Obst und Salate zu sich.
6. Vermeiden Sie die Mittagssonne und achten Sie auf Sonnenschutz im Freien.
7. Informieren Sie sofort eine*n Ärzt*in, wenn sich der Zustand der pflegebedürftigen Person
    verschlechtert.
8. Abonnieren Sie den Newsletter „Hitzewarnungen“ des Deutschen Wetterdienstes, um über anstehende
    Hitzewellen informiert zu werden.

Weitere Hinweise finden Sie auf der entsprechenden Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und bei der LMU München.

Text: Nathalie Nidens, Ärztin und wissenschaftliche Mitarbeiterin bei KLUG e.V.

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Informations- und Kommunikationstechnologien für Ältere

Forum des World Summit on Information Society – WSIS 2022

Vom 2. bis 6. Mai 2022 hat sich das weltgrößte Treffen zu Informations- und Kommunikationstechnologie mit der Rolle von Technologien bei der Verwirklichung eines gesunden Alters beschäftigt. Auch Fragen zu digitalen Technologien, die dabei helfen können, intelligentere Städte zu bauen, altersbedingte Diskriminierung am Arbeitsplatz zu bekämpfen oder bei der Pflege zu unterstützen, waren Bestandteil des Treffens. Die von den Vereinten Nationen organisierte Veranstaltung richtete sich an UN-Organisationen, Mitgliedstaaten, Organisationen der Zivilgesellschaft und die Wirtschaft.

Quelle und weiterführende Informationen

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Online-Schulung: Altersdepression für Fachkräfte und pflegende Angehörige

Depression und Suizidalität bei älteren pflegebedürftigen Menschen sind häufig und führen bei Pflegekräften und pflegenden Angehörigen zu Verunsicherung und emotionaler Belastung. Um mit diesen Herausforderungen einen Umgang zu finden, hat die Stiftung Deutsche Depressionshilfe ein digitales Schulungsangebot für Pflegende zum Thema Altersdepression entwickelt. Was sind Zeichen einer depressiven Erkrankung und einer Suizidgefährdung? Wie spreche ich die Pflegebedürftigen, die mir Sorge machen, an? Wer muss wie informiert werden, falls Hilfe nötig ist? Auf diese und andere Fragen gibt die Schulung Antwort. Es werden Merkmale einer depressiven Erkrankung und Suizidgefährdung beschrieben und Hinweise auf den Umgang mit dem pflegebedürftigen Menschen und Hilfemöglichkeiten gegeben.
Die Online-Schulung (90 Min.) richtet sich an pflegende Angehörige, Pflegekräfte und alle Interessierten. Sie ist kostenlos über PC, Tablet oder Smartphone nutzbar.

Zur Schulung

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LSBTI*-Sensibilisierung der Berliner ehrenamtlichen Besuchsdienste

Mit dem Projekt „Fachstelle LSBTI*, Altern und Pflege“ vertritt die Schwulenberatung Berlin die Interessen von älteren und pflegebedürftigen LSBTI* Menschen in Berlin. Im nächsten Vernetzungstreffen der Berliner Besuchsdienste ist sexuelle und geschlechtliche Vielfalt das zentrale Thema. Die Fachstelle stellt dort die Bedarfe der Communities vor. Geplant ist die Gründung eines Runden Tisches „Diversität im Besuchsdienst“.

Quelle und mehr zum Thema LSBTI* im Alter

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Demenz: Pflegende Angehörige über Beratungs- und Schulungsangebote informieren

"Um die gesetzlichen Beratungs- und Schulungsangebote für pflegende Angebote in der Öffentlichkeit bekannter zu machen, wurden zwei Kurzvideos erstellt. Zusätzlich wird über weitere Beratungsmöglichkeiten informiert, damit pflegende Angehörige wissen, wohin sie sich wenden können, wenn sie Hilfe- und Unterstützungsleistungen benötigen. Denn nur wenn die pflegenden Angehörigen auch auf ihre eigene Gesundheit achten und über Entlastungsmöglichkeiten informiert sind und diese annehmen können, kann die Pflege von Menschen mit Demenz zuhause gut umgesetzt werden. [...] Die zwei Kurzvideos wurden auf Grundlage der Nationalen Demenzstrategie von Demenz Support Stuttgart produziert und vom Bundesministerium für Familie, Senior*innen, Frauen und Jugend gefördert."

Quelle und Videos

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Senior*innennetz Berlin

Das Senior*innennetz Berlin ist eine digitale Übersicht über Freizeit-, Kultur- und Bildungsangebote für ältere Menschen in Berlin. Es bietet aber auch Tablet-Kurse für Senior*innen und hat bereits in 2 Bezirken die sogenannte „Info-Box“ aufgestellt. Dies ist eine Box, die sowohl ein Tablet, als auch einen Drucker beinhaltet und frei zugänglich in sozialen Einrichtungen steht. Am Bildschirm kann die Internetseite besucht und Angebote herausgesucht und ausgedruckt werden. Nebenbei können ältere Menschen sich im Umgang mit einem Tablet üben und erste Erfahrungen mit der Online-Suche machen.

Bisher stehen die Infoboxen an zwei Standorten in Pankow. Die Box kann auch von Einrichtungen ausgeliehen und für Veranstaltungen und Feste eingesetzt werden. Für mehr Informationen besuchen Sie die Seite www.seniorennetz.berlin.

Text: Tatjana Stickel, Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung

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VdK-Pflegekampagne #Nächstenpflege

Der VdK hat erste Ergebnisse ihrer Pflegestudie veröffentlicht. Mehr als 60.000 pflegende Angehörige wurden von der Hochschule Osnabrück befragt und die Ergebnisse sind alarmierend. Mehr als zwei Drittel der Befragten gaben an, während der Pandemie sehr unter psychischen Belastungen gelitten zu haben. Gleichzeitig waren für viele dringend benötigte Entlastungsangebote weggefallen. Von vielen Angehörigen werden Entlastungsangebote, trotz hoher Belastung nicht in Anspruch genommen. Weitere Ergebnisse zeigen: die finanzielle Belastung ist für pflegende Angehörige hoch, es bestehen zu wenig Unterstützungs- und Beratungsangebote und zu viel bürokratische Hürden bei der Inanspruchnahme von Leistungen.
Aus den Ergebnissen der Studie hat der VdK Forderungen abgeleitet, die Lebenssituation pflegender Angehöriger zu verbessern:

  1. Die Einführung eines „Nächstenpflege-Budgets“, über dessen Verwendung die Betroffenen frei bestimmen können, dass unkompliziert abrufbar ist und auch für unprofessionell Helfende eingesetzt werden kann.
  2. Eine unabhängige Pflegeberatung vor Ort sowie
  3. Einen gesetzlichen Anspruch auf einen Tagespflegeplatz für pflegebedürftige Menschen, vergleichbar zu Kita-Plätzen für Kinder.

Unter dem Hashtag #Nächstenpflege startete am 9. Mai eine Kampagne, die auf die Notwendigkeit zur Stärkung der häuslichen Pflege aufmerksam macht. Unter dem Motto „Nächstenpflege braucht Kraft und Unterstützung“ wurden in einer „Demonstration ohne Menschen“ vor dem Kanzleramt Botschaften pflegender Menschen aufgestellt. Weitere Infos zur Kampagne finden Sie auf Nächstenpflege braucht Kraft und Unterstützung – VdK (vdk-naechstenpflege.de).

Text: Tatjana Stickel, Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung

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Kontaktstellen PflegeEngagement

Podcast-Reihe "Helfen schreibt Geschichte"

Eine Initiative der Kontaktstelle PflegeEngagement Friedrichshain-Kreuzberg

In unserer Arbeit bringen wir Menschen zusammen, die den unterschiedlichen Herausforderungen des Älterwerdens begegnen. Im Fokus stehen dabei pflegende Angehörige und diejenigen, die in häuslicher Umgebung gepflegt und umsorgt werden. Dafür initiieren wir Gruppenangebote mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten und vermitteln ehrenamtliche Helfer*innen. Mit unserem Feature wollen wir sie sichtbar machen. In kurzen Folgen von ungefähr fünf Minuten kommt in „Helfen schreibt Geschichten“ jedes Mal eine Person zu Wort, die berichtet, was sie in ihrer ehrenamtlichen Arbeit oder im Alltag erlebt, was sie antreibt und was sie fühlt. Zum Beispiel berichtet Guido, wie er zum ehrenamtlichen Chorleiter geworden ist, was es für ihn bedeutet und darüber, was Musik bei Menschen mit Demenz bewirken kann.

Zu hören über: YouTube – Volkssolidarität Berlin
Podcast „Helfen schreibt Geschichten“

Musik: Christian Löffler- Nil
Idee: Marlies Carbonaro, Monika Vuong
Regie & Produktion: Julia Horstmann

Erzählt uns eure Geschichte
Warum? Weil ihr etwas zu sagen habt.

Bei Interesse selbst ein Interview zu geben und für Fragen meldet euch bei Monika oder Marlies
Telefonisch unter (030) 70 71 68 69 oder per E-Mail über kpe@volkssolidaritaet.de

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Podcast: „Der KümmerKasten…“

Ein Angebot der Kontaktstelle PflegeEngagement Friedrichshain-Kreuzberg

Warum KümmerKasten? Kummer gibt es genug.

Eine unserer zentralen Aufgaben ist es, Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige bereitzustellen und je nach Bedarf Angebote zu schaffen. Inhalt des „KümmerKasten“ ist die Selbstfürsorge im Alltag der Menschen, die jemanden versorgen und pflegen, denn auf sich selbst und die eigenen Bedürfnisse zu achten, kommt in den meisten Fällen zu kurz. Die fehlende Zeit ist häufig der angegebene Grund, warum es nicht möglich ist, etwas für sich selbst zu tun. Dabei ist gerade die eigene Gesundheit in dieser herausfordernden Situation besonders wichtig.
Monatlich hören Sie in 3-4 Minuten Tipps, Informationen und kleine Übungen rund um das Thema Selbstfürsorge für pflegende und sorgende Angehörige.
Gern können Sie uns Ihre Fragen, Hinweise oder eigene Ideen zusenden. Telefonisch unter 030 70 71 68 69 oder per E-Mail über kpe@volkssolidaritaet.de

Hören Sie im Mai wieder rein. Wir freuen auf Sie.
Zu hören über: YouTube – Volkssolidarität Berlin
Podcast „Der KümmerKasten“

Text: Marlies Carbonaro, Kontakststelle PflegeEngagement Friedrichshain-Kreuzberg

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PflegeSelbsthilfe - Pflegende Angehörige erzählen von ihren Erfahrungen

Zitate-Kurzfilm der Berliner Kontaktstellen PflegeEngagement veröffentlicht

Mit der Ausstellung „PflegeSelbsthilfe“ gelang es den Kontaktstellen PflegeEngagement erstmals einen authentischen Einblick in die Lebenssituationen pflegender Angehöriger und die PflegeSelbsthilfe zu geben.
Nun haben sie einen Kurzfilm zur Ausstellung veröffentlicht, der die Erfahrungen pflegender Angehöriger und ehrenamtlicher Unterstützer*innen aufgreift. Ausgewählte Zitate zeigen positive Beispiele der Bewältigung und den großen Gewinn, den die PflegeSelbsthilfe für die pflegenden Angehörigen bringt. Sie wurden vertont, um die Inhalte der Ausstellung möglichst vielen Betroffenen zugänglich zu machen. „Wir möchten die Zitate unserer Angehörigen in die Welt tragen, damit möglichst viele pflegende Angehörige von der PflegeSelbsthilfe erfahren.“

Der Kurzfilm ist auf dem youtube-Kanal der PflegeSelbsthilfe sowie auf den social media-Kanälen von SELKO verfügbar.
facebook.com/selbsthilfeberlin
instagram.com/selbsthilfeberlin

Text: Tatjana Stickel, Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung

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Fröhlicher Theaternachmittag für pflegende Angehörige mit den „Spätzündern“

Im Rahmen der Woche der pflegenden Angehörigen fand im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf der Theaternachmittag für Menschen mit und ohne Demenz und ihre pflegenden An- und Zugehörigen am 18. Mai 2022 im Stadtteilzentrum Divan e.V. statt. Zu Kaffee und Kuchen trat die Gruppe „Die Spätzünder“ vom Theater der Erfahrungen mit ihrem Theaterstück „Eine Frau wird erst schön in der Küche“ auf. Mit viel Humor und Gesang gingen die Spätzünder einem bunten Küchenreigen nach, sorgten für eine heitere Stimmung und zauberten dem Publikum ein Lächeln ins Gesicht.
Anschließend bestand die Möglichkeit mit den Mitarbeiter*innen der Pflegestützpunkte und der Kontaktstelle PflegeEngagement ins Gespräch zu gehen. Auch untereinander fand ein reger Austausch statt. Die Veranstaltung war mit 40 Personen gut besucht, das Feedback rundum positiv. Betont wurde vor allem, wie gut es ist mal herauszukommen, Kultur zu erleben und einfach mal Lachen zu können.

Veranstalter: KPE Charlottenburg-Wilmersdorf, Pflegestützpunkte Charlottenburg-Wilmersdorf, Gerontopsychiatrisch-Geriatrischer Verbund
Veranstaltungsort: Stadtteilzentrum Divan e.V.; Nehringstr. 8, 14059 Berlin
Theatergruppe: Die Spätzünder vom Theater der Erfahrungen unter der Leitung von Eva Bittner

Autor*in: Sandra Wolff, Kontakstelle PflegeEngagement Charlottenburg-Wilmersdorf

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Teilnehmende für Gesprächsgruppen gesucht

Neue Gesprächsgruppe: Angehörigencafé Häusliche Pflege Lettekiez

Ich pflege… und wer kümmert sich um mich? – Fragen Sie sich das auch manchmal?

Wer Angehörige zuhause pflegt oder betreut, ist einer hohen Belastung ausgesetzt. Der Alltag erfordert viel Kraft und emotionale Stärke. Doch wie können Sie als pflegende*r Angehörige*r auch gut für sich selber sorgen? In dieser Gesprächsgruppe sind Sie herzlich willkommen, sich mit anderen Angehörigen über Sorgen und Belastungen aber auch kleine Erfolge auszutauschen, Tipps und Erfahrungen zu teilen, oder sich bei einer Tasse Kaffee auch nur mal zurückzulehnen und Atem zu holen. Eine Ehrenamtliche begleitet die Treffen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Ein Angebot der Kontaktstelle PflegeEngagement Reinickendorf
Zeit: jeden 1.+3. Donnerstag im Monat | 15.30-17.30 Uhr 
Ort: Markstr. 5 | 13409 Berlin
Anmeldung: Tel. 030 41 74 57 52 | E-Mail: pflegeengagement@unionhilfswerk.de
Kosten: kostenfrei

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Angehörigencafé Häusliche Pflege Borsigwalde –Neue Teilnehmer*innen herzlich willkommen

Pflegen Sie Ihre*n Partner*in zu Hause? Kümmern Sie sich um Ihre Mutter, die alleine lebt, doch jetzt immer öfter Ihre Hilfe und Betreuung braucht? Sind Sie berufstätig und fragen sich, wie Sie die Pflege zuhause stemmen sollen? Dann sind Sie genau richtig in dieser Gesprächsgruppe. Herzlich willkommen!
Im Angehörigencafé Häusliche Pflege Borsigwalde können pflegende Angehörige über ihre Erfahrungen sprechen, Fragen stellen und sich austauschen. Mit der Uhrzeit am frühen Abend richtet sich die Gruppe auch an berufstätige pflegende Angehörige. Eine Ehrenamtliche begleitet die Gruppe. Die Teilnahme ist kostenlos.

Ein Angebot der Kontaktstelle PflegeEngagement Reinickendorf
Zeit: jeden 1. Mittwoch im Monat | 18-20 Uhr 
Ort: Evangelische Kirchengemeinde Tegel- Borsigwalde | Tietzstr. 34 | 13509 Berlin    
Anmeldung: Tel. 030 41 74 57 52 | E-Mail: pflegeengagement@unionhilfswerk.de
Kosten: kostenfrei

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Angehörigengesprächsgruppe in Lichterfelde-Ost im Aufbau

Sie sind pflegende Angehörige und kümmern sich um einen pflegebedürftigen Menschen, der Ihnen nahesteht? Dies nimmt zunehmend Zeit und Energie in Ihrem Alltag ein und beschäftigt Sie intensiv? Nutzen Sie den Austausch mit anderen Menschen, denen es ähnlich geht wie Ihnen. Teilen Sie Erfahrungen, reden Sie sich Belastungen von der Seele, bekommen und geben Sie Tipps und vor allem… erleben Sie, von Gleichgesinnten verstanden zu werden und nicht alleine zu sein. Die Gruppe ist im Aufbau und startet, wenn sich genügend Interessierte bei uns gemeldet haben. Die Gruppe wird begleitet von Frau Margret Bovenberg, Diplom-Volkswirtin, die berufliche und private Erfahrungen im Pflegebereich hat.

Ein Angebot der Kontaktstelle PflegeEngagement Steglitz-Zehlendorf
Zeit: jeden 2.+4. Dienstag im Monat, 10-12 Uhr 
Ort: Villa Folke Bernadotte | Jungfernstieg 19 | 12207 Berlin   
Anmeldung: Tel. 030 27 97 97 28 | E-Mail: kpe@mittelhof.org
Kosten: kostenfrei

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Innere Ruhe Online-Entspannungsgruppe Qigong für pflegende An- und Zugehörige

Wer eine Betreuungs- oder Pflegetätigkeit ausübt ist auf Dauer physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Die Zeit zur Erholung kommt meist zu kurz.
In unserer Entspannungsgruppe lernen Sie, mittels ganz einfacher, aber hoch effektiver Übungen neue Energie zu tanken, Stress abzubauen und innere Ruhe zu gewinnen. Eine erfahrene Trainerin wird passend zu Ihren Bedürfnissen Bewegungen aus dem medizinischen Qigong mit Dehnungs-, Atem- und Meditationsübungen verbinden. Sie werden darin begleitet, sich ein individuelles Übungsprogramm zu erarbeiten, das Sie zuhause in Ihren Pflegealltag integrieren können.

Ein Angebot der Kontaktstelle PflegeEngagement Charlottenburg-Wilmersdorf
Zeit: jeden Mittwoch | 19.45-20.30 Uhr 
Ort: Online über Big Blue Button. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach der Anmeldung.
Anmeldung: Tel. 030 890 285 35 | Mail: pflegeengagement@sekis-berlin.de
Kosten: kostenfrei

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„Gemeinsam die Pflege aus der Ferne gestalten“

Die Pflege eines Angehörigen bringt so manche Herausforderungen mit sich – erst recht, wenn man nicht vor Ort ist. In der Selbsthilfegruppe möchten wir uns darüber austauschen, unsere Situation besprechen und gemeinsam nach entlastenden Lösungen suchen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme, die zurzeit online stattfindet.

Ein Angebot der Kontaktstelle PflegeEngagement Spandau
Zeit: jeden Montag | 18-19 Uhr 
Ort: Kontaktstelle PflegeEngagement im Stadtteilzentrum Siemensstadt | Rohrdamm 23 | 13629 Berlin
Anmeldung: Tel. 030 93622380
Kosten: kostenfrei

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Angebote zur Unterstützung im Alltag

Für die Pflege jetzt durchstarten!

Unter dieser Überschrift erklärte Claudia Moll, die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, zum Internationalen Tag der Pflegenden am 12.Mai 2022 in einer Pressemitteilung: „Nicht erst durch die Pandemie ist aber auch klargeworden, unter welch großer Belastung die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen zu Hause funktionieren müssen. Ihre Entlastung und Unterstützung sind mir besonders wichtig, und zwar so schnell wie möglich.“ Hierbei will sie auf folgende Punkte ihr Augenmerk legen: spürbare Erhöhung des Pflegegeldes, echte Lohnersatzleistungen für pflegende Angehörige und ein flexibel einsetzbares Entlastungsbudget.

Quelle und weiterführende Informationen

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Studie des VdK: Häusliche Pflege am Limit – jede*r dritte pflegende Angehörige überfordert

Mehr als ein Drittel der Menschen, die Angehörige zu Hause pflegen, fühlen sich extrem belastet und können die Pflegesituation nur unter Schwierigkeiten oder gar nicht mehr bewältigen. Dies ist eines von vielen Ergebnissen der bislang größten Studie zur Situation in der häuslichen Pflege, die die Hochschule Osnabrück im Auftrag des Sozialverbands VdK durchgeführt hat.
„Die Ergebnisse bestätigen: Die häusliche Pflege ist am Limit. Es rächt sich, dass sie jahrelang ein Stiefkind der Politik war und sträflich missachtet wurde. Wird dieser Kurs fortgesetzt, gehen wir einer düsteren Pflege-Zukunft entgegen!“, sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele bei der Vorstellung der Studie auf einer Pressekonferenz am 9.5.2022.
Die Studie, die auf der Online-Befragung von 56.000 Menschen im vergangenen Jahr basiert, bringt erstmals Licht in das Dunkelfeld der häuslichen Pflege. Demnach sind 72 Prozent der Pflegenden weiblich. Die Hälfte der Befragten versorgt ein Elternteil. Jeder zweite der Pflegenden ist bereits im Rentenalter und körperlich selbst nicht mehr fit: 63 Prozent haben täglich körperliche Beschwerden und 59 Prozent geben an, wegen der Pflege die eigene Gesundheit zu vernachlässigen.
„Diese Menschen brauchen dringend Unterstützung und zwar eine, die auch wirklich zur Verfügung steht, zu ihren Bedürfnissen passt und sie unbürokratisch erreicht“, fasste Bentele die Ergebnisse der Befragung zusammen.
Jedoch werden trotz hoher Belastung viele Entlastungsangebote nicht genutzt. „Das Pflegegeld beziehen 82 Prozent der Befragten. Daneben gibt es einen bunten Strauß an Unterstützungsleistungen, die die Pflegebedürftigen beanspruchen können und die pflegende Angehörige entlasten sollen. Doch diese werden kaum genutzt: 93 Prozent haben bisher keinen Zugang zur Tagespflege gefunden. 86 Prozent haben noch keine Kurzzeitpflege genossen. 80 Prozent rufen den Entlastungsbetrag nicht ab. 70 Prozent verwenden die zustehende Verhinderungspflege nicht. 62 Prozent nutzen keinen Pflegedienst“.
Die Befragungen zeigten auch wie wichtig eine Beratung zu Pflege- und Entlastungsleistungen ist. So nahmen mit erfolgter Beratung die in Anspruch genommenen Leistungen stark zu

Quelle und weiterführende Informationen
Zentrale Studienergebnisse und Forderungen des Sozialverbands VdK

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Pflegerettungsschirm verlängert

Die nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag haben die Möglichkeit, coronabedingte Mehrausgaben und Mindereinnahmen aus Mitteln der Pflegeversicherung erstattet zu bekommen. Diese Regelung wurde ein weiteres Mal bis zum 31.06.2022 verlängert (Gesetz zur Fortgeltung der die epidemische Lage von nationaler Tragweite betreffenden Regelungen, EpiLage-Fortgeltungsgesetz)

Kostenerstattungen können wie bisher beantragt werden unter pflegeeinrichtung@barmer.de

Quelle und weiterführende Informationen

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Veranstaltungen

berlinweite Veranstaltungen

Online-Schulung: Altersdepression

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat ein digitales Schulungsangebot für Pflegende zum Thema Altersdepression entwickelt. Es werden Merkmale einer depressiven Erkrankung und Suizidgefährdung beschrieben und Hinweise auf den Umgang mit dem pflegebedürftigen Menschen und Hilfemöglichkeiten gegeben.
Die Online-Schulung (90 Min.) richtet sich an pflegende Angehörige, Pflegekräfte und alle Interessierten. Sie ist kostenlos über PC, Tablet oder Smartphone nutzbar.

Schulungsvideos und weitere Informationen

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Woche der pflegenden Angehörigen

Termin: 30. April bis 6. Juli 2022
Ort: unterschiedliche Veranstaltungsorte

Im Rahmen der 6. Woche der pflegenden Angehörigen finden bis Anfang Juli in ganz Berlin Veranstaltungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten und -inhalten statt.

Programmheft

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Berliner Freiwilligenbörse

Samstag, 2. Juli 2022 | 12-18 Uhr | Sommerfest FEZ inTreptow-Köpenick
Samstag, 9. Juli 2022 | 10-18 Uhr | Tempelhofer Hafen
Samstag 17. September 2022 | 10-17 Uhr Rathaus Reinickendorf (angefragt)

Alle berlinweiten Online-Angebote sind ab 15. Juni 2022 online abrufbar (siehe unten)

Unter dem Motto Wertegemeinschaft sein! bietet die Berliner Freiwilligenbörse nach zwei Jahren im digitalen Format eine Mischform aus Online- und Präsenzveranstaltungen an. Das neue KONZEPT der Berliner Freiwilligenbörse entstand mit der Idee, möglichst viel LICHT, LUFT und SONNE für ein persönliches Zusammenkommen von Engagement-Interessierten und Ausstellenden zu ermöglichen. Neben dem digitalen Markt der Möglichkeiten sind kleine, dezentrale Börsen in drei Berliner Bezirken mit bezirklichen Partnerorganisationen (Ehrenamtsbüros, Freiwilligenzentren) geplant. 

Onlinekatalog ab 15.06.2022
Quelle

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bezirkliche Veranstaltungen im Juni

bezirkliche Veranstaltungen im Juli

Naturkundliche Führungen für Menschen mit Demenz - Die Blütenpracht der Stauden

Datum: Dienstag, 12. Juli 2022 | 10.30 bis 12 Uhr
Referent*in: Dr. Friedrich-Karl Schembecker
Ort: Britzer Garten | Parkeingang Sangerhauser Weg
Anmeldung: Bianca Haas | Tel. 030 60 25 77 33
Kosten: 5 €/ Termin

Der Garten ist ein Ort für die Sinne, es ist ein Ort, der unsere Gefühle bewegt, unseren Geist und unseren Körper erfrischt und erfreut. Der Garten bringt uns zum Staunen und lässt uns Lebensfreude genießen.
Der Karl-Förster-Stauden-Garten lädt mit seinen abwechslungsreich gestalteten Beeten und blühenden Sommerblumen zum Schauen, Staunen und Bewundern ein. Am Wasserbecken im Senkgarten wollen wir verweilen und eine Pause machen, den Duft der Pflanzen genießen und viel Wissenswertes über die mehrjährigen und immer wieder kehrenden Blütenpflanzen erfahren.

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Pflegesachleistungen

Termin: Mittwoch, 13. Juli 2022 | 14 Uhr
Referent*in Mitarbeiterin des Pflegestützpunkts
Ort: Haus am Akaziengrund, Allee der Kosmonauten 77, 12681 Berlin
Anmeldung: 030 221 902 37
Kosten: kostenfrei

Die Mitarbeiterin des Pflegestützpunkts informiert über die verschiedenen Pflegesachleistungen und steht für Fragen zur Verfügung.

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Café Kontakt

Termin: Mittwoch, 20. Juli 2022 | 15-17 Uhr
Ort: Nachbarschaftstreff WIR IM KIEZ | Koppenstraße 62 | 10243 Berlin
Anmledung: Tel. 030 70 71 68 69 | E-Mail: kpe@volkssolidaritaet.de
Kosten: kostenfrei

Austausch bei Kaffee und Gebäck zu monatlich wechselnden interessanten Themen. Gern senden wir Ihnen auf Anfrage das Programm per E-Mail oder mit der Post zu. Wir freuen uns auf Sie!

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Vorsorgevollmacht, Patient*innenverfügung

Termin: Freitag, 22. Juli 2022 | 13 Uhr
Referent*in: Karin Krohn
Ort: Gesundheitszentrum am ukb | Warener Str. 1 | 12683 Berlin (3. Etage, Raum APD24)
Anmeldung: Tel. 030 221 902 37
Kosten: kostenfrei

Eine Informationsveranstaltung zu Patient*innenverfügung und Vorsorgevollmacht.

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bezirkliche Veranstaltungen im August

Informationen zu Pflegesachleistungen

Termin: Mittwoch, 17. August 2022 | 15.30 Uhr
Referent*in: Mitarbeiter*in des Pflegestützpunkts
Ort: Tagespflege Lebenslust | Stollberger Str. 41 |12627 Berlin
Anmeldung: Tel. 030 221 902 37
Kosten: kostenfrei

Die Mitarbeiter*in des Pflegestützpunkts informiert über Pflegesachleistungen und steht für Fragen zur Verfügung.

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Café Kontakt

Termin: Mittwoch, 17. August 2022 | 15-17 Uhr
Ort: Nachbarschaftstreff WIR IM KIEZ | Koppenstraße 62 | 10243 Berlin
Anmeldung: Tel. 030 70 71 68 69 | E-Mail: kpe@volkssolidaritaet.de
Kosten: kostenfrei

Austausch bei Kaffee und Gebäck zu monatlich wechselnden interessanten Themen. Gern senden wir Ihnen auf Anfrage das Programm per E-Mail oder mit der Post zu. Wir freuen uns auf Sie!

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Gesetzliche Betreuung als Ehrenamt - Kann ich das?

Termin: Mittwoch, 31. August 2022 | 15.30-17 Uhr
Referent*in: Christian Noé, Cura-Betreuungsverein
Ort: Villa Mittelhof | Königstraße 42-43 | 14163 Berlin
Anmeldung: Tel. 030 80 19 75 – 38 | E-Mail: kpe@mittelhof.org
Kosten: kostenfrei

Was ist eine gesetzliche Betreuung? Welche Aufgaben, Rechte und Pflichten gehen damit einher? Der Cura Betreuungsverein informiert Angehörige und Engagierte.

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bezirkliche Veranstaltungen im September

Informationen zu Pflegesachleistungen

Termin: Montag, 5. September 2022 | 14 Uhr
Referent*in: Mitarbeiterin des Pflegestützpunkts Biesdorf
Ort: Kathol Kirchengemeinde „Maria Königin des Friedens“ | Oberfeldstr. 58-60 | 12683 Berlin
Anmeldung: Tel. 030 221 902 37
Kosten: kostenfrei

Die Mitarbeiterin des Pflegestützpunkts informiert über Pflegesachleistungen und steht für Fragen zur Verfügung.

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Ambulante und stationäre Pflegeverträge – Tipps für Verbraucher*innen

Termin: Dienstag, 6. September 2022 | 10-11.30 Uhr
Referent*in: Oleh Vovk, Pflegerechtsberatung der Verbraucherzentrale Berlin
Ort: Villa Mittelhof | Königstraße 42-43 | 14163 Berlin
Anmeldung: Tel. 030 80 19 75 – 38 | E-Mail: kpe@mittelhof.org
Kosten: kostenfrei

Es gibt zahlreiche Optionen, wie Pflege organisiert werden kann.Pflegebedürftige oder ihre Angehörigen beauftragen Pflegedienste und schließen Heimverträge ab. Sie erfahren heute, worauf Sie bei der Wahl des Pflegedienstes oder des Pflegeheims und bei Abschluss eines Pflegevertrages achten sollten.

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Naturkundliche Führungen für Menschen mit Demenz - Essbar oder nicht?

Datum: Dienstag, 6. September 2022 | 10.30 bis 12 Uhr
Referent*in: Dr. Friedrich-Karl Schembecker
Ort: Britzer Garten | Parkeingang Mohriner Allee
Anmeldung: Bianca Haas | Tel. 030 60 25 77 33
Kosten: 5 €/ Termin

Der Garten ist ein Ort für die Sinne, es ist ein Ort, der unsere Gefühle bewegt, unseren Geist und unseren Körper erfrischt und erfreut. Der Garten bringt uns zum Staunen und lässt uns Lebensfreude genießen.
Im September werden an vielen Gehölzen Früchte reif. Einige sehen sehr verlockend aus und laden zum Naschen ein. Aber sind all die Früchte auch essbar? Während eines kleinen Rundganges durch den Britzer Garten erfahren wir etwas über die verschiedenen Früchte und darüber, ob sie genießbar sind. Einige der Früchte werden wir auch verkosten. Abschließend laden wir zu einem kleinen Spaziergang mit Seeblick und Aussicht in den Britzer Garten ein.

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Pflegebedürftig – was ist zu tun?

Termin: Donnerstag, 15. September 2022 | 15.30-17 Uhr
Referent*in: Irina Neicke, Pflegestützpunkt Reinickendorf
Ort: Markstr. 5 | 13409 Berlin
Anmeldung: Tel. 030 – 41 74 57 52 | E-Mail: pflegeengagement@unionhilfswerk.de
Kosten: kostenfrei

Wenn ein Mensch hilfe- oder pflegebedürftig wird, beginnt für die Betroffenen oder Angehörige häufig eine sorgenvolle Zeit. Eine zusätzliche Herausforderung kann dabei sein, sich im „Pflege-Dschungel“ der verschiedenen Pflegeleistungen zu orientieren. Diese Veranstaltung soll Interessierten einen Überblick verschaffen: Wo kann ich mich beraten lassen? Wie beantragt man einen Pflegegrad und welche Leistungen der Pflegeversicherung gibt es überhaupt? Und schließlich auch: Welche Möglichkeiten der Entlastung und Auszeiten gibt es für pflegende Angehörige und was können pflegende Angehörige für sich selbst tun? Die Veranstaltung findet im Rahmen des Angehörigencafés Häusliche Pflege Lettekiez statt, einer Gesprächsgruppe für pflegende Angehörige. Sie haben daher zusätzlich die Möglichkeit, sich über die Gruppe zu informieren.

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Patient*innenverfügung, Vorsorgevollmacht

Termin: Mittwoch, 21. September 2022 | 14 Uhr
Referent*in: Karin Krohn
Ort: Haus am Akaziengrund | Allee der Kosmonauten 77 | 12681 Berlin
Anmeldung: Tel. 030 221 902 37
Kosten: kostenfrei

Informationsveranstaltung zu Patient*innenverfügung und Vorsorgevollmacht.

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Café Kontakt

Termin: Mittwoch, 21. September 2022 | 15-17 Uhr
Ort: Nachbarschaftstreff WIR IM KIEZ | Koppenstraße 62 | 10243 Berlin
Anmledung: Tel. 030 70 71 68 69 | E-Mail: kpe@volkssolidaritaet.de
Kosten: kostenfrei

Austausch bei Kaffee und Gebäck zu monatlich wechselnden interessanten Themen. Gern senden wir Ihnen auf Anfrage das Programm per E-Mail oder mit der Post zu. Wir freuen uns auf Sie!

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Aktiv Schmerzen und Stress begegnen und vorbeugen Infoveranstaltung AlexanderTechnik

Termin: Donnertag, 22. September 2022 | 18-19.30 Uhr
Referent*in: Patricia Fesenmeyer (Lehrerin für AlexanderTechnik (ATVD))
Ort:Kontaktstelle PflegeEngagement | Gryphiusstraße 16 | 10245 Berlin
Anmeldung: Tel. 030 70 71 68 69 | E-Mail: kpe@volkssolidaritaet.de
Kosten: kostenfrei

Faktoren, die zu körperlichen und psychischen Problemen führen, sind nicht nur im Außen zu finden, sondern auch in unserer inneren Haltung. Oft reagieren wir eher unbewusst oder aus Gewohnheit auf die gegebenen Umstände, Reize und Erwartungen. Hier setzt die F. M. Alexander-Technik an. Durch die gezielte Arbeit an der äußeren und inneren Haltung werden nachhaltig Gesundheit und Wohlbefinden in Alltag, Beruf und Freizeit gefördert. Die Situation für pflegende Angehörige ist herausfordernd. Nicht nur körperlich, sondern auch psychisch. Hier kann die AlexanderTechnik eine Möglichkeit sein im Zusammenhang mit der Selbstfürsorge Erkrankungen durch Stress und Überforderung vorzubeugen. Ziel der Infoveranstaltung ist ein Workshopangebot.

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Pflegebedürftige Kinder und Jugendliche - Rund um Pflege und Betreuung

Termin: Samstag, 24. September 2022 | 15-17 Uhr
Referent*in: Katrin Buntrock
Ort: Nachbarschaftshaus ORANGERIE | Schulze-Boysen-Str. 38 | 10365 Berlin
Anmeldung: Tel. 030 25 93 57 955 | E-Mail: friedrichsfeldeost@pspberlin.de
Kosten: keine

Ein offener, gemeinsamer Austausch mit anderen Betroffenen und u.a. der Kinderbeauftragter des Lichtenberger Pflegestützpunktes in gemütlicher Atmosphäre.

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Publikationen

Neue Publikation von "wir pflegen": Handlungsempfehlungen an die Politik

Bedarfsgerechte Entlastungsangebote für pflegende Angehörige, soziale und finanzielle Absicherung, bessere Informations- und Beratungsstrukturen und mehr Mitspracherechte in den pflegepolitischen Prozessen fordert "wir pflegen" e.V. mit den neuen Handlungsempfehlungen "Mehr Pflege wagen" in Anlehnung an den Koalitionsvertrag.

Quelle
Handlungsempfehlungen

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Herausforderung angenommen! Unser neues Leben mit Demenz

Peter Wißmann, Leo Beni Steinauser, Rolf Könemann

„Herausforderung angenommen!“ ist ein Sachbuch über das Leben zweier Menschen, von denen der eine, Beni, an Demenz erkrankt ist und seinem Ehemann und Lebenspartner Rolf. Beide beschreiben, unterstützt von Peter Wißmann, wie die Demenz ihren Alltag verändert hat, aber nicht ihr Leben ausmacht und bestimmt." Im Mittelpunkt steht das Leben und der Alltag von Beni und Rolf, die ihr gemeinsames Leben vom Kennenlernen bis zur Änderung ihrer Beziehung durch die Diagnose Demenz und ihren Umgang damit beschreiben. "Klar benennen sie, was sie im Leben weiterbringt, wie gute Freunde, Familie, Haustiere, Selbsthilfegruppen, Reisen, Gesang, Musik, Neugier und Offenheit. Aber auch, was verzichtbar wäre, wie Halluzinationen, Sorgen, Lewy-Body, Trauer und Zukunftsängste. Zu all dem noch die Corona-Pandemie, die es für Menschen mit Demenz erschwert, die Gesichter von Mitmenschen hinter Masken zu erkennen und zu lesen. Beeindruckend berichten sie, wie sie als Botschafter in eigener Sache ihre Erfahrungen mit anderen Menschen teilen und offen mit Benis kognitiver Behinderung umgehen."

Quelle und weiterführende Informationen
 

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Broschüre „Trautes Heim“

Die meisten Menschen möchten auch im Alter und mit gesundheitlichen Einschränkungen so lange wie möglich sozial eingebunden sein und selbstbestimmt zuhause wohnen. Technische Hilfsmittel können dabei helfen, Einschränkungen auszugleichen und die Sicherheit im Alltag zu erhöhen.
Das Kompetenzzentrum Pflege 4.0 informiert in einer gemeinsam mit der Apotheker*innenkammer Berlin herausgegebenen Broschüre „Trautes Heim – Digitale Helfer für ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden“ über digitale Assistenzsysteme, potenzielle Einsatzfelder, Beschaffung und Möglichkeiten der Finanzierung.

Quelle und weiterführende Informationen
Broschüre

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Kurzratgeber: Lebensmüdigkeit und Suizidalität bei älteren pflegebedürftigen Menschen

Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat einen Kurzratgeber „EINBLICK – Wenn ältere pflegebedürftige Menschen lebensmüde sind“ herausgegeben.
Es werden die Ursachen und Warnsignale beschrieben und konkrete Tipps und Hinweise zum Umgang mit Lebensmüdigkeit und Suizidalität bei älteren pflegebedürftigen Menschen gegeben. Der Ratgeber richtet sich vor allem an pflegende Angehörige, möchte Anregungen geben wie sie helfen können und welche professionelle Unterstützung sie finden können.
Der Kurzratgeber ist werbefrei und kann kostenfrei beim ZQP bestellt oder heruntergeladen werden.

Quelle

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Ältere Lesben und Schwule nach zwei Jahren Corona-Krise

"Wir haben uns verändert, die Welt hat sich verändert"

Autorin Vera Ruhrus

Im April 2021 brachte das Kölner Beratungszentrum rubicon e.V. das Buch "Das ist alles unsere Lebenszeit" heraus, in dem neun ältere offen schwule oder lesbische Menschen von ihren Erfahrungen mit der Corona-Pandemie erzählen. Jetzt ist das Nachfolgewerk "Wir haben uns verändert, die Welt hat sich verändert" erschienen und steht kostenlos zum Download zur Verfügung.
In dem Buch berichten vier der Interviewpartner*innen aus dem Vorgängerwerk, wie sich die Lage seither entwickelt hat und erklären in neuen Formen von Interviews wie sie die wachsende Polarisierung der Öffentlichkeit wahrnehmen - gerade auch im Zusammenhang mit der Impfgegnerschaft. Außerdem beschreiben sie, wie sie die Gefahr des Rechtsrucks fürchten. Je häufiger eine Welle der Pandemie mit Lockdown und Teillockdown der anderen folgte, umso mehr waren auch ihre Widerstandskräfte gefordert.

Quelle
Download Buch

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Diskriminierungserfahrungen von fürsorgenden Erwerbstätigen

Im Kontext von Schwangerschaft, Elternzeit und Pflege von Angehörigen

Sören Mohr, Johanna Nicodemus, Evelyn Stoll, Ulrich Weuthen, Dr. David Juncke

Im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes haben die o.g. Autor*innen eine Studie zu Diskriminierungserfahrungen von fürsorgenden Erwerbstätigenim Kontext von Schwangerschaft, Elternzeit und Pflege von Angehörigen durchgeführt. "Die Studie widmet sich den Fragen, wie häufig und in welcher Form Fürsorgeleistende Diskriminierung im Arbeitskontext erfahren, wie sie darauf reagieren, welche Auswirkungen die Erfahrungen auf die Betroffenen haben und welche Unterstützung sie benötigen. Zudem benennt die Studie Handlungsfelder, in denen angesetzt werden müsste, um Diskriminierungs-Risken von fürsorgeleistenden Erwerbstätigen abzubauen. Dafür wurden zunächst Interviews mit Expert*innen und Fokusgruppen mit Eltern und Pflegepersonen durchgeführt. Auf deren Grundlage wurde eine Online-Befragung unter 2.500 Eltern mit jüngstem Kind unter 7 Jahren und 504 Personen, die regelmäßig Angehörige pflegen, realisiert."

Quelle und weitere Informationen
Studie

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Über den Tellerrand geschaut ...

"Care Table" begeistert Tagespflegegäste

Für die Senior*innen, die ein- oder mehrmals die Woche die ASB-Tagespflege „Am Gorbitzer Hang“ in Dresden besuchen, steht ein so genannter Care Table als besonderes Highlight zur Verfügung. Dieser extragroßer Touchscreen, an dem bis zu vier Senior*innen gleichzeitig sitzen können, ist in einen extra dafür gefertigten Tisch eingebaut worden. Bis zu vier Senior*innen können gleichzeitig daran sitzen und beispielsweise gemeinsam "Mensch ärger dich nicht" oder Bingo spielen, rätseln oder im Internet surfen. Neben der professionellen pflegerischen und medizinischen Betreuung aktiviert und fördert das Programm in der ASB-Tagespflege „Am Gorbitzer Hang“ die Gäste. Dazu gehören u. a. gemeinsame Gespräche, Bewegungsangebote, Kuchen backen und Zeitungsschau. Der Care Table ist ein zusätzliches Angebot, das zur Aktivierung und Verbesserung der kognitiven und motorischen Fähigkeiten der Senior*innen beiträgt.

Quelle und weitere Informationen

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Health4Future – Fighting Long Covid - Ein Forschungsprojekt zu Long-Covid

Bis heute ist nicht abschließend geklärt, was Long Covid ist. Viele Menschen berichten jedoch nach scheinbar überwundener Covid-Erkrankung von anhaltenden Symptomen. Diese können sehr unterschiedlich sein und reichen von Geschmacksstörungen bis hin zu Vergesslichkeit und Erschöpfung. Halten Beschwerden länger als 4 Wochen nach Genesung weiterhin an, spricht man von „Long Covid“, bei  Beschwerden die länger als 12 Wochen nach der Akuterkrankung noch bestehen oder aber neu auftretenden, die nicht anderweitig erklärt werden können, spricht man vom Post-Covid-19-Syndrom.
Health4Future ist eine digitale Plattform, die Long-Covid Symptome erhebt und Nachsorge ermöglicht. Dazu können Betroffene online einen Fragebogen zu Symptomen und Krankheitsverlauf ausfüllen. Die Fragebögen werden von einem interdisziplinären Fachteam ausgewertet. Auf Basis dieser Daten werden Empfehlungen zur weiteren Behandlung erarbeitet. Die Daten geben Aufschluss über Schweregrad und Einschränkungen de*r Patient*in und dienen der Weitergabe an behandelnde Hausärzt*innen.
Die Studie hat bereits erste Erkenntnisse veröffentlicht. So sind die meisten von Long-Covid Betroffenen Frauen. Ein Drittel aller Betroffenen arbeitet in Pflegeberufen. Außerdem gaben alle Teilnehmenden (über 4000 Betroffene) an, bisher keine hilfreiche Behandlung oder Diagnose erfahren zu haben.
Eine Teilnahme an dem Projekt ist auf der website www.health4future.com möglich.

Sind Sie auch von Long Covid betroffen und suchen den Austausch mit anderen Betroffenen? Die Berliner Selbsthilfe-Kontaktstellen haben aktuell zwei Gruppen zum Thema in Marzahn und Spandau. Wenden Sie sich bei Interesse bitte an Sekis Berlin Tel. 030-892 66 02 | sekis@sekis-berlin.de

Text: Tatjana Stickel, Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung

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Digitaler Veranstaltungskalender zur Aktionswoche Selbsthilfe 2022

Ab sofort können Selbsthilfe-Akteur*innen ihre geplanten Aktionen und Events im Rahmen der Aktionswoche Selbsthilfe, die vom 3. bis 11. September 2022 stattfinden wird, in den Veranstaltungskalender unter www.wir-hilft.de eintragen.
Ob Tag der offenen Tür, Workshop, Fachtag oder Selbsthilfe-Café - es gibt viele kreative Möglichkeiten, um auf die eigenen Angebote und Themen im Rahmen der Aktionswoche Selbsthilfe aufmerksam zu machen und mit Betroffenen ins Gespräch zu kommen. Für Unentschlossene werden zahlreiche Anregungen für Veranstaltungsformate auf www.wir-hilft.de unter dem Stichwort “Anregungen für Veranstaltungsformate” geboten.
Der Paritätische Gesamtverband stellt mit dem digitalen Veranstaltungskalender eine Plattform zur Verfügung, damit möglichst viele Menschen von der Aktionswoche erfahren und ein lebendiger Austausch zwischen Selbsthilfe-Aktiven und Interessierten entstehen kann.

Quelle

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Impressum - Kontakt

Dieser Newsletter geht an E-Mail-Adressen der Berliner Einrichtungen zur Pflegeunterstützung und Interessierte. Für die Inhalte der Beiträge, Angebote und die Informationen sind die jeweiligen Autor*innen und Veranstalter*innen verantwortlich.

Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung
Verantwortlich: Anke Buchholtz-Gorke
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www.pflegeunterstuetzung-berlin.de

Das Kompetenzzentrum wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung und die Landesverbände der Pflegekassen in Berlin und dem Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.

Das Kompetenzzentrum ist ein Projekt von SELKO – Verein zur Förderung von Selbsthilfe Kontaktstellen e. V.