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Konzept und fachliche Grundlagen

Niedrigschwellige Betreuungsangebote nach § 45a SGB XI gibt es in Berlin seit 2003. Mit dem Pflegestärkungsgesetz wurden diese 2015 auf alle Pflegebedürftigen und zusätzliche Entlastungsleistungen erweitert. Seit dem 01.01.2017 heißen sie "Angebote zur Unterstützung im Alltag". Aktuell gibt ca.135  nach Landesrecht anerkannte Projekte  (Stand Nov. 2016). Bisher werden die Angebote überwiegend getragen von freiwillig Engagierten in fachlicher Begleitung einer koordinierenden Kraft. Auch zukünfitg ist davon asuzugehen, dass es sich um ein zusätzliches, pflegeflankierendes, niedrigschwelliges  Angebot handeln wird.
Rund ein Drittel der anerkannten Angebote erhält derzeit Fördermittel durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung sowie die Berliner Landesverbände der Pflegekassen und den Verband der privaten Krankenversicherung e.V. 
Voraussetzungen der Anerkennung und Förderung sind in der Pflegeunterstützungsverordnung des Landes Berlin (PuVO) geregelt.
Die Angebote zur Unterstützung im Alltag arbeiten auf der Grundlage definierter Qualitäts(mindest)standards.

Für Anbieter die neben der Abrechnung der Leistungen mit den Pflegekassen vom Land Berlin bzw. durch die Pflegekassen Fördermittel erhalten, gelten zusätzliche Förderstandards. Hier sind die Leistungserwartungen, also die Standards höher.

Eine Liste der Träger, die diese zusätzliche Förderung erhalten, finden Sie hier.

Dokumente zum Herunterladen über Angebote zur Unterstützung im Alltag

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